AK: Markenpiraten und Fake-Shops im Netz – Flop statt Top! 1

Fälle in der AK Beratung: Wenn Schnäppchen im Netz locken und dann floppen – Statt teurer Markenware billiger Ramsch – Fake-Shops wollen überhaupt nur Geld und liefern nicht einmal

Wien (OTS) – KonsumentInnen berichten in der AK Beratung von Maschen unseriöser Online-Anbieter, die ihr Netz mit billigen Waren auslegen. Achtung, wenn sie plötzlich nur mehr eine Banküberweisung zulassen. Das Schnäppchen im Voraus bezahlt, kommt nie an. Achtung auch bei Designerprodukten, die im Sale mit zusätzlich „fetten“ Rabatten ausreichend lagernd sind. Statt der Markenware kommt billiger Ramsch. Die AK warnt: Nicht nur das Geld ist weg, auch die Daten sind „geklaut“.

Die Suche nach günstigen Geschenken kann zu einer herben Enttäuschung werden. Vorsicht bei Shops, die mit Schlagworten „billiger“ oder „günstig“ werben und zusätzlich einfach so Rabattgutscheine hergeben, etwa „Jetzt 10% OFF sparen mit Code:
00857“.

AK Konsumentenschützer Jakob Kalina weiß: „Auf den ersten Blick gibt es keine Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit. Die Shops sehen professionell aus, verfügen über gesetzlich notwendige Angaben und bieten bekannte und sichere Zahlungsarten an. Damit sind alle Bedenken dahin, soll man glauben.“

Wenn KonsumentInnen die gewünschte Zahlungsmethode wählen sollen, gibt es die ersten Ungereimtheiten. Entgegen der Ankündigung, dass der Händler unterschiedliche Zahlungsmittel, etwa PayPal, Kreditkarte oder Vorkasse akzeptiert, ist auf einmal nur mehr von einer Banküberweisung die Rede. Spätestens an diesem Punkt ist klar, dass mit dem Shop etwas nicht stimmt und ein betrügerisches Angebot vorliegt. Die Ware kommt nicht, wie KonsumentInnen der AK berichten, die „Firma“ beantwortet auch keine E-Mails mehr.

Leider treiben sich viele BetrügerInnen und unseriöse HändlerInnen auch im Netz her-um. Sie wollen nicht nur Geld, sondern auch Daten der KonsumentInnen“, weiß xxx. „Diese können die Kriminellen für Verbrechen unter fremden Namen nutzen. Das führt zu zahlreichen Problemen und ist nicht einfach so zu stoppen!

Kalina warnt auch vor unseriösen Händlern, die Markenfälschungen vertreiben, was sich als weit überteuerter Ramsch erweist. Sie versprechen ausreichend vorhandene und lagernde Artikel – selbst, wenn diese überall sonst restlos vergriffen sind. Hinzu kommt, dass jedes einzelne Produkt im „Sale“ ist und sehr stark rabattiert ist („minus 70 Prozent“). Es kann passieren, dass sie ein gänzlich falsches („Sonnenbrille statt Hemd“) oder mangelhaftes Produkt („Polyester statt Baumwollpullover“) erhalten. „Eine Lösung mit den Anbietern ist nicht möglich, denn sie kommen aus dem außereuropäischen Ausland und halten sich nicht an gesetzliche Bestimmungen“, so Kalina. „Ein Einkauf zahlt sich also überhaupt nicht aus.“ (Forts.)

Die AK setzt sich für #Gerechtigkeit ein. Seit 100 Jahren. #fürimmer.

Arbeiterkammer Wien
Doris Strecker
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