Grüne Wien/Stadler, Malle fordern zum Tag der Elementarpädagogik Senkung der Kinderhöchstzahlen in der Betreuung

Wien (OTS) – Anlässlich des Tags der Elementarpädagogik fordern die Grünen Gemeinderät*innen Julia Malle und Felix Stadler eine Senkung der Kinderhöchstzahlen und eine Verbesserung des Betreuungsschlüssels in elementarpädagogischen Einrichtungen: „Die Corona-Krise zeigt nicht nur die gesellschaftliche Relevanz der Elementarpädagogik, im Kindergarten werden die Weichen für die weitere Bildungslaufbahn gestellt, sprachliche und soziale Kompetenzen erlernt. Wir fordern daher eine rasche Aufwertung der Elementarpädagogik. Diese umfasst bessere Arbeitsbedingungen, kleinere Gruppen und die Ausbildung von Kindergartenpädagog*innen an den Unis. Des Weiteren treten wir für eine Sprachoffensive im Kindergarten ein, die die Mehrsprachigkeit der Kinder stärker berücksichtigt.“ „Wir hoffen, dass auch Bildungsstadtrat Wiederkehr sich den Kindergärten annimmt und diese endlich die politische Wertschätzung bekommen, die sie verdienen“, betont Julia Malle.

Eine Verbesserung des Betreuungsschlüssels und die Verringerung der Kinderhöchstzahl pro Gruppe sei dringend erforderlich, um jedes Kind aufmerksam zu betreuen und individuell fördern zu können, so die beiden Gemeinderät*innen. Vorstellbar wäre etwa bei den drei- bis sechsjährigen Kindern eine maximale Gruppengröße von 20, bei zwei-bis dreijährigen Kindern maximal 12. Der Betreuungsschlüssel sollte bei drei- bis sechsjährigen Kindern bei 8 Kindern je Pädagog*in liegen.

Die beiden Gemeinderät*innen fordern auch Covid-19-Maßnahmen in den Kindergärten. In allen elementaren Bildungseinrichtungen sollen regelmäßige Tests sowie notwendige Schutzmaterialien zur Verfügung gestellt werden. „Wir wollen, dass die Pädagog*innen und die Kinder in der Pandemie ausreichend geschützt sind“, so Stadler und Malle.

Felix Stadler streicht die besondere Rolle der Pädagog*innen in der Corona-Krise hervor: „Jeden Tag leisten Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen unheimlich wertvolle und wichtige Arbeit. Gerade in der jetzigen Zeit, die von zusätzlichen Herausforderungen und Unsicherheit geprägt ist, kann diese Arbeit nicht hoch genug geschätzt werden. Wir bedanken uns daher bei allen Pädagog*innen und allen Menschen, die in elementaren Bildungseinrichtungen arbeiten, für ihren Einsatz.“

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