ORF III am Wochenende: Dreiteiliger „zeit.geschichte“-Abend zum 35. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl

Außerdem: „Wir spielen für Österreich“-Doppel mit Jordans Philharmoniker-Konzert und „Die Dreigroschenoper“ aus den Kammerspielen mit Föttinger und Bill

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information widmet sich am Samstag, dem 24. April 2021, in einem dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abend dem 35. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, rekonstruiert den Hergang der Ereignisse und beleuchtet die damaligen Auswirkungen auf Österreich. Außerdem wird ein Blick auf die Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 geworfen. „Wir spielen für Österreich“ präsentiert am Sonntag, dem 25. April, ein Philharmoniker-Konzert mit Philippe Jordan. Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins steht Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ op. 4. auf dem Spielplan. Anschließend zeigt „Wir spielen für Österreich“ Brechts „Die Dreigroschenoper“ mit Herbert Föttinger und Maria Bill aus den Wiener Kammerspielen. Tagsüber präsentiert ORF III am Sonntag einen fünfteiligen Filmschwerpunkt zum 75. Geburtstag von Regisseur Xaver Schwarzenberger.

Samstag, 24. April

Den Themenabend zum 35. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl eröffnet die „zeit.geschichte“ um 20.15 Uhr mit der Dokumentation „Die wahre Geschichte von Tschernobyl“. Anhand von Augenzeugenberichten – u. a. persönliche Erinnerungen Michail Gorbatschows – eindringlichen Bildern des Fotografen Igor Kostin, Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und neuesten Forschungsergebnissen folgt der Film den damaligen Ereignissen und arbeitet die Konsequenzen für Mensch und Umwelt auf. Die anschließende Doku „Strahlende Tage“ (21.50 Uhr) zeichnet den Ablauf der Ereignisse in Österreich minutiös nach, beschreibt politische Entscheidungen und lässt Verantwortliche zu Wort kommen. Befürchtungen von damals werden den realen Entwicklungen gegenübergestellt. Abschließend präsentiert ORF III die Produktion „Fukushima – Tagebuch einer Katastrophe“ (22.40 Uhr): Am 11. März 2011 wurde Japan von einem Erdbeben und einem nachfolgenden Tsunami getroffen – zwei Ereignisse, die die atomare Katastrophe in Fukushima auslösten. Die Doku schildert die Ereignisse im Detail und liefert wissenschaftliche Analysen.

Sonntag, 25. April

Am Sonntag überträgt „ORF III LIVE“ um 10.00 Uhr den katholischen Gottesdienst aus dem Innsbrucker Dom. Ab 12.10 Uhr zeigt „Der Österreichische Film“ zum 75. Geburtstag von Xaver Schwarzenberger fünf seiner Filme, beginnend mit „Stella di Mare“ aus 1999. Danach folgen „Und ewig schweigen die Männer“ (13.40 Uhr), „Margarete Steiff“ (15.10 Uhr), „Clarissas Geheimnis“ (16.45 Uhr) sowie „Tafelspitz“ (18.20 Uhr).

Am letzten Sonntag im April präsentiert „Erlebnis Bühne“ einen Abend mit Philippe Jordan und den Wiener Philharmonikern. Zur Einstimmung auf das Konzert lädt Barbara Rett zu den traditionellen „Kulissengesprächen“ (20.00 Uhr), ehe „Wir spielen für Österreich“ um 20.15 Uhr aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins überträgt, wo Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ op. 4. auf dem Spielplan steht. Die symphonische Dichtung ist vom gleichnamigen Gedicht Richard Dehmels inspiriert. Die Wiener Philharmoniker spielen das Werk, mit dem Schönberg sich von der tonalen Musik verabschiedete, in einer vom Komponisten selbst erstellten Fassung für Streichorchester.
Danach wird die „Wir spielen für Österreich“-Theater-Edition mit „Die Dreigroschenoper“ (21.45 Uhr) aus den Wiener Kammerspielen fortgesetzt. In der Inszenierung von Torsten Fischer spielen u. a. Herbert Föttinger und Maria Bill. „Die Dreigroschenoper“ ist ein Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern nach John Gays „The Beggar’s Opera“. Das Theaterstück stammt von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) und ist unter Mitarbeit der deutschen Schriftstellerin Elisabeth Hauptmann entstanden. Der „Bettlerkönig von London“, Jonathan Peachum (Herbert Föttinger), und seine Frau (Maria Bill) erhalten überraschend einen ungeliebten Schwiegersohn:
den Gangster Macheath (Claudius Von Stolzmann), der Peachums Tochter Polly (Swintha Gersthofer) heimlich geheiratet hat. Pollys Eltern beginnen mittels Intrigen und Bestechung die Festnahme und Hinrichtung von Macheath zu veranlassen.

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