Heinisch-Hosek: Gewaltschutzgipfel notwendig!

Laufender Dialog der Regierung mit allen im Gewaltschutz tätigen Organisationen ist notwendig, um Frauenmorde zu verhindern

Wien (OTS/SK) – Erschüttert zeigt sich SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek angesichts des 9. Frauenmordes in Österreich. „Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren und müssen den Schutz von Frauen rasch verbessern“, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ-Frauen drängen auf eine sofortige Umsetzung eines Gewaltschutzgipfels mit allen im Gewaltschutz tätigen Organisationen. „Der laufende Dialog mit jenen, die durch ihre tägliche Arbeit in der Praxis genau wissen, wo die Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten liegen, ist dringend notwendig!“, so Heinisch-Hosek. Hier sieht Heinisch-Hosek Frauenministerin Susanne Raab gefordert. ****

Die Frauenvorsitzende wies in diesem Zusammenhang auch erneut auf die Forderungen der SPÖ hin: Bundesweite Hochrisikofallkonferenzen, die Stärkung der Prozessbegleitung, den Ausbau von Antigewalttrainings, einen verbindlichen Richtlinien-Katalog für Strafverfolgungsbehörden über die Behandlung von Fällen von Gewalt an Frauen und einen raschen Ausbau der Frauen- und Mädchenberatungsstellen.

„Die Zeit drängt! Schnüren wir gemeinsam ein Gewaltschutzpaket. Wie sinnvoll eine parteiübergreifende Zusammenarbeit ist, zeigt die Einigung auf eine stärkere Sensibilisierung der RichterInnen auf Gewaltschutz in der Ausbildung. Ein Antrag von SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim wurde im Parlament einstimmig angenommen. „Wir müssen alle Hebel in Bewegung setzen, um Gewalt an Frauen zu verhindern“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) up

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