RE/MAX: Gesamtüberblick über österreichischen Einfamilienhausmarkt 2020

Stark steigende Preise, Einbruch bei den Verkaufszahlen – Mit Abstand am teuersten: Innsbruck als Landeshauptstadt, Kitzbühel als Bezirk

* Mengeneinbruch zum Vorjahr -10,1 %; zum Rekordjahr 2018 sogar
-15,5 %

* alle Bundesländer unter Vorjahresmengen, Niederösterreich sogar mit -16,6 %

* Reihenfolge unverändert: Niederösterreich vor Steiermark und Oberösterreich

* Preise 2020: typischerweise 277.271 Euro, ein Plus von 10,1 %

* Wien, Tirol, Vorarlberg, Salzburg mit Preisen von über einer
halben Million Euro

* Preise: +37,1 % im Fünfjahresvergleich, +67,8 % im Zehnjahresvergleich* Innsbruck, Salzburg, Wien, Bregenz -Reihenfolge der Landeshauptstadtpreise* Kitzbühel, Bregenz, Dornbirn, Salzburg-Umgebung, Kufstein: Top-Fünf-Bezirke

Die Verbücherungszahlen am Einfamilienhausmarkt waren 2020 stark rückläufig. Man muss im RE/MAX-ImmoSpiegel schon bis 2014 zurückblicken, um ein Jahr mit weniger Einfamilienhaustransaktionen zu finden. Auf das Jahr 2019 gerechnet bedeuten die 10.723 verbücherten Häuser ein Minus von exakt 1.200 Stück oder -10,1 %. Auf das Rekordjahr 2018 fehlen sogar -15,5 %.

Betroffen von diesem Mengeneinbruch sind alle Bundesländer, keines verzeichnet einen Zuwachs. Die Auswirkungen sind jedoch durchaus unterschiedlich: Während für das Burgenland der Rückgang zu 2019 gerade erst spürbar wird, fehlt in Vorarlberg, Wien und Niederösterreich zu 2019 jeder siebente Hausverkauf (-14 %).

Den Gesamttransaktionswert der gehandelten Einfamilienhäuser hat der Mengeneinbruch nicht berührt: 3,48 Mrd. Euro sind mehr als 2019 (+0,5 %). Nur 2018 lag der Wert um +4,4 % höher.

Im Fünfjahresvergleich beträgt die Gesamt-Transaktionswert-Steigerung +23,3 %, im Zehnjahresvergleich +70,9 %.

Der RE/MAX-ImmoSpiegel und weitere Berechnungen von RE/MAX Austria, Österreichs größtem Immobilienexperten-Netzwerk, basieren auf der Gesamtauswertung aller Immobilien-Kaufverträge, die im amtlichen Grundbuch 2020 verbüchert und von IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung veröffentlicht wurden.

Einfamilienhaus-Preissteigerung doppelt so hoch wie im Zehnjahresschnitt

Im Durchschnitt lag in den letzten zehn Jahren die jährliche Preissteigerung der Einfamilienhäuser bei +5,3 %. Von 2019 auf 2020 jedoch bei +10,1 %.

„Im letzten Jahr sind die Preise für Einfamilienhäuser aufgrund des besonders stark rückläufigen Angebots und der außerordentlich guten Nachfrage deutlich gestiegen. Der vermehrte – sicherlich auch pandemiegetriebene – Wunsch nach einem Haus mit eigenem Grün, war besonders stark ausgeprägt“, erklärt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, MBA. „Die tendenziell bessere Qualität der auf den Markt kommenden Einfamilienhäuser und die steigenden Grundstückspreise sind sicherlich auch mitverantwortlich für die spürbaren Preissteigerungen der letzten Jahre,“ sagt Reikersdorfer.

Für das typische Einfamilienhaus bezahlten den RE/MAX-Experten zufolge die Käufer 2020, über alle Verbücherungen in Österreich gerechnet, 277.271 Euro, um +25.400 mehr als 2019 und um +75.050 Euro mehr als noch vor fünf Jahren.

Sichere Zahlen aus dem Grundbuch

Die Basis für die verlässlichsten verfügbaren Immobilien-Marktdaten in Österreich liefert das Grundbuch mit seinen öffentlich zugänglichen Kaufverträgen, die von der IMMOunited GmbH, den Experten für Immobiliendaten, in der Kaufvertrags-Sammlung vollständig erfasst und von RE/MAX Austria ausgewertet und analysiert werden. Nur diese Kombination erfüllt die drei wesentlichen Kriterien für sichere, valide Daten:

* Lückenlose Erfassung aller Verkäufe und nicht nur eines
verzerrten Teils

* Tatsächliche Verkäufe statt angebotener Immobilien

* Tatsächliche Verkaufspreise statt Angebotspreise

Gesamter Pressetext, Grafiken und Fotos finden Sie auf
http://pressecenter.reichlundpartner.com/News.aspx?menueid=2349

Detailzahlen auf Landes- und Bezirksbasis finden Sie auf
https://www.remax.at/de/presse/immospiegel/haeuser

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