Rendi-Wagner/Deutsch zur Mauthausen-Befreiung: Hass, Ausgrenzung und Gewalt entgegentreten – Menschlichkeit ist unsere Pflicht!

Rassistische und antisemitische Vorfälle niemals ignorieren – SPÖ für rasche Umsetzung des Aktionsplans gegen Rechtsextremismus

Wien (OTS/SK) – Anlässlich der Befreiung des KZ Mauthausen durch US-Truppen am 5. Mai 1945 unterstreichen SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch heute, Mittwoch, die Notwendigkeit, „jeder Form von Hass, Ausgrenzung und Gewalt entschieden entgegenzutreten“. Die nationalsozialistischen Gräueltaten haben zu unfassbarem Leid, Elend und Entmenschung geführt. Rendi-Wagner und Deutsch gedenken heute alle jenen, die unter dem NS-Regime gelitten haben, verfolgt und umgebracht wurden. Die Befreiung des KZ Mauthausen vor 76 Jahren ist uns „antifaschistischer Auftrag, rassistische und antisemitische Vorfälle niemals zu ignorieren, sondern klar als solche zu benennen und mit allen Mitteln zu bekämpfen“, so Deutsch. „Es ist unsere Aufgabe als Gesellschaft, die Lehren aus den dunklen Kapiteln unserer Geschichte zu ziehen“, sagt Rendi-Wagner: „Erinnern, gedenken, niemals vergessen – das ist unser Auftrag. Menschlichkeit ist unsere Pflicht!“ ****

Rendi-Wagner und Deutsch erinnern daran, dass der Nationalsozialismus nicht über Nacht an die Macht gekommen ist: „Wir dürfen niemals vergessen, dass der Nationalsozialismus schleichend, nicht in großen, sondern in vielen kleinen Schritten kam. ‚Niemals vergessen‘ – das ist der Auftrag, unsere freie Gesellschaft und unsere Demokratie jeden Tag aufs Neue zu verteidigen“, mahnt Rendi-Wagner.

Angesichts des jüngsten Antisemitismusberichts der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), der einen besorgniserregenden Höchstwert antisemitischer Vorfälle ausweist, fordert die SPÖ die rasche Umsetzung des Aktionsplans gegen Rechtsextremismus ein. Für Rendi-Wagner und Deutsch ist klar: „Antisemitismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Das Schüren von Rassismus und Hass, das Spalten unserer Gemeinschaft – mit der Pandemie als Feigenblatt, das dürfen und werden wir als Gesellschaft und Politik niemals tolerieren.“ (Schluss) ls/mp/up

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