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Mauthausen

Neue Enthüllungen über braune Umtriebe: Mauthausen Komitee fordert Verbot der Identitären

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) vertritt das Vermächtnis der Überlebenden des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen und seiner Außenlager. Deshalb setzt sich das MKÖ im Sinne des „Niemals vergessen!“ für eine wirksame Bekämpfung des Rechtsextremismus ein. Während der letzten Wochen haben zahlreiche Medien über die rechtsextremen und teilweise gewalttätigen Aktivitäten der Identitären berichtet – sowie über ihre engen Verbindungen zur Freiheitlichen Jugend (FJ) und in die FPÖ hinein. Mehrere

SPÖ-Schatz fordert Baustopp auf ehemaligem KZ-Areal in Niederösterreich

SPÖ-Sprecherin für Erinnerungskultur, Sabine Schatz, reagiert mit Unverständnis auf die aktuellen Entwicklungen rund um das ehemalige Frauen-Konzentrationslager Hirtenberg in Leobersdorf. Auf dem historisch belasteten Areal haben bereits Bauarbeiten begonnen, gleichzeitig soll dort ein Gewerbepark entstehen. Für die SPÖ-Nationalratsabgeordnete ist klar: „Hier muss es jetzt einen Baustopp geben. Ein Ort, an dem Frauen und Mädchen unter dem NS-Regime inhaftiert und zur Zwangsarbeit gezwungen wurden, darf nicht einfach

Buchneuerscheinung »Leben und erinnern nach Mauthausen«: Die Geschichte endete nicht mit der Befreiung

Der vierte und letzte Band der Buchreihe »Europa in Mauthausen« widmet sich der Frage, welche Bedeutung die Zeit der Verfolgung für das Leben der Überlebenden nach 1945 hatte. Die Buchreihe »Europa in Mauthausen« ist eines der größten Forschungsprojekte, das jemals über ein einziges Konzentrationslager (KZ) durchgeführt wurde. Der neue und letzte Band der vierteiligen Buchreihe untersucht erstmals umfassend, wie ehemalige Häftlinge nach ihrer Befreiung im Mai 1945 mit den Folgen von Verfolgung und Gewalt

Beliebter Bischof statt radikalem Antisemiten: Dinghoferstraße soll in Zukunft Aichernstraße heißen

Einen brisanten Brief hat gestern der Linzer Bürgermeister DIETMAR PRAMMER erhalten. Darin fordern ihn viele bekannte Persönlichkeiten auf, einen braunen Fleck in seiner Stadt zu beseitigen: Noch immer ist in Linz eine Straße nach FRANZ DINGHOFER (1873 – 1956) benannt. Dinghofer war nicht nur Linzer Bürgermeister, Dritter Nationalratspräsident, Vizekanzler, Justizminister und Präsident des Obersten Gerichtshofs. Er war auch „radikaler Antisemit“ – so seine Selbstbezeichnung. Zu seinem persönlichen Profit beteiligte er

Schon wieder ein Justizskandal in Wels: Rechtsextremer Hetzer bekam nach 18 Minuten Diversion

In ganz Österreich geht die Justiz viel zu lax gegen rechtsextreme Straftaten vor. Sonst wäre es nicht möglich, dass im Vorjahr fast 2.000 solcher Straftaten nur 197 Verurteilungen gegenüberstanden. In Wels häufen sich allerdings haarsträubende Fehlentscheidungen von Staatsanwaltschaft und Landesgericht. Im Juli 2025 stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen einen Magistratsmitarbeiter ein, der auf einer Betriebsfeier als Adolf Hitler aufgetreten war und auf einer anderen den neonazistischen Kühnen-Gruß

Kaup-Hasler: Erinnerungskultur stärkt die wehrhafte Demokratie

Neues Rechtsgutachten bekräftigt antifaschistischen Auftrag der Republik – Wien stärkt Wissenschaft, Erinnerungskultur und regionale Gedenkarbeit Ein Rechtsgutachten des Verfassungsjuristen Heinz Mayer macht deutlich, dass der antifaschistische Auftrag der Republik in Artikel 9 des Staatsvertrags von Wien verankert ist. Das im Auftrag des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW), des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ) und des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Fortsetzung Debatte über NÖ Landesvoranschlag 2027/2028

Die 41. Landtagssitzung wurde um 9 Uhr von Präsident Mag. Karl Wilfing (VP) eröffnet. GRUPPE 5 GESUNDHEIT, UMWELTSCHUTZ (Berichterstatter: Abgeordneter Lukas Michlmayr - VP) Abgeordneter DI Franz Dinhobl (VP) sagte, dass Thema Gesundheit habe den Landtag seit Monaten und Jahren am meisten beschäftigt, denn der Gesundheitsplan 2040+ sei beschlossen worden und dieser habe weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung und bringe wesentliche Verbesserungen. Er zitierte die Budgetrede von Landesrat Kasser, und

Bestandsbrücke Mauthausen: Nächster Meilenstein für Erneuerung erreicht

LH-Stv. Landbauer und LR Steinkellner informieren über die nächsten Schritte Mit der gemeinsamen Vergabe des letzten großen Bauauftrags für den Tragwerkstausch der bestehenden Donaubrücke Mauthausen leiten die Länder Oberösterreich und Niederösterreich den nächsten großen Umsetzungsschritt ein. Die Arbeiten werden von der ARGE DBM durchgeführt, an der die Unternehmen HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft und PORR Bau GmbH beteiligt sind. Der Baustart wird bereits vorbereitet; die Umsetzung der ersten

FPÖ-Bors: „Niederösterreich bleibt im Öffi-Verkehr und auf der Straße voll auf Schiene“

Öffi-Verkehrs- und Straßenbau-Budget mit viel Hausverstand und richtigen Schwerpunkten „Mit diesem Budget wird das Angebot gesichert, die Infrastruktur weiterentwickelt und die Mobilität in NÖ mit Hausverstand gestaltet. Daher ein großes Dankeschön an unseren Verkehrslandesrat Udo Landbauer. Niederösterreich ist mit diesem Kurs gut unterwegs. Dieses Budget ist ein Budget der Verantwortung. Es sichert wesentliche Leistungen für Pendler und Schüler. Es investiert in Bahn, Bus, Bahnhöfe, Park & Ride,

Neues Rechtsgutachten nimmt Republik in die Pflicht: Antifaschistischer Auftrag der Verfassung großteils offen

„Es ist eine Selbstverständlichkeit, wenn man in einem demokratischen Rechtsstaat lebt, dass man antifaschistisch ist – was denn sonst?“ hat der im Vorjahr verstorbene Politikwissenschafter Anton Pelinka festgestellt. Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) sowie das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus (Antifa-Netzwerk) wollten klären, ob auch der demokratische Rechtsstaat selbst antifaschistisch ist. Mit anderen Worten: Erteilt