
Hammer: Geplante Öffnungen in Gastronomie und Tourismus verstärken positiven Effekt am Arbeitsmarkt
ÖVP-Grüner Entschließungsantrag betreffend „Investitionen in die aktive Arbeitsmarktpolitik“ im Sozialausschuss
Wien (OTS) – Durch die geplanten Öffnungen in Gastronomie und Tourismus kann sich der positive Effekt am Arbeitsmarkt verstärken. 150.000 Personen könnten dadurch kurzfristig wieder in Normalbetrieb wechseln, so heute, Dienstag, ÖVP-Abg. Michael Hammer anlässlich der heutigen Sitzung des Sozialausschusses. „Die Arbeitslosigkeit ist in den letzten dreieinhalb Monaten deutlich gesunken und liegt aktuell bei 340.973 Personen. Das sind um 5.000 Personen weniger als in der Vorwoche. 77.000 Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sind beim AMS gemeldet. Das Niveau der Arbeitslosigkeit ist bereits jetzt niedriger als letztes Jahr nach den Öffnungen“, verweist Hammer darauf, dass Ende Mai rund 470.000 Personen arbeitslos gemeldet waren, also um über 130.000 mehr als jetzt.
Um dem drohenden Qualifikationsungleichgewicht entgegenzuwirken, setze die Bundesregierung mit der Corona-Joboffensive massiv auf Aus-und Weiterbildung, hebt der Abgeordnete hervor. So sollen mit einer großen Qualifizierungsoffensive 100.000 zusätzliche Ausbildungsplätze, auch für Personen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, geschaffen werden. Ein großes Potenzial sieht Hammer in den Schwerpunktbereichen Elektronik und Digitalisierung, Umwelt und Nachhaltigkeit, MINT sowie Pflege- und Soziales. Im heutigen Sozialausschuss wurde ein Entschließungsantrag betreffend „Investitionen in die aktive Arbeitsmarktpolitik“ eingebracht, in dem der Bundesminister für Arbeit unter anderem ersucht wird, Qualifizierungs-, Weiterbildungs- und Umorientierungsmaßnahmen sowie Arbeitsstiftungen im Rahmen der Corona-Joboffensive in den Bereichen Elektronik und Digitalisierung, Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie MINT und Pflege- und Soziales zu forcieren.
Zusätzlich soll laut Entschließungsantrag der Frauenschwerpunkt im AMS auch in den Folgejahren im AMS-Förderbudget berücksichtigt werden und die Förder-, Bildungs-, Beratungs- und Beschäftigungsinstrumente des AMS sollten kontinuierlich weiterentwickelt und auf die jeweilige wirtschaftliche und Arbeitsmarkt-Lage angepasst werden.
Hammer ging zudem auf das Programm „Sprungbrett“ ein. Mit diesem habe sich die Regierung das Ziel gesetzt, bis Ende 2022 50.000 Menschen aus der Langzeitbeschäftigungslosigkeit wieder in nachhaltige Beschäftigung zu bringen.
„Wir befinden uns also auf gutem Weg“, so Hammer. Auch das Kurzarbeitsmodell sei ein „Erfolgsmodell“, das nach wie vor genutzt werde – seit Anlaufen von Phase vier seien 306.000 Personen zur Kurzarbeit gemeldet. (Schluss)
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