SPÖ-Vorderwinkler: „Einen Personalmangel an Schulen bekämpft man mit mehr Lehrerinnen und Lehrern“

Mehrbedarf von 5.000 Lehrer*innen errechnet – Bundesregierung gefordert

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler sieht angesichts der Diskussion rund um den Personalmangel an Schulen, der eben auch Wien trifft, den Bildungsminister in der Verantwortung:
„Wer einen Personalmangel begegnen will, muss das auch mit mehr Personal tun. Die Herausforderungen an den Schulen werden seit Jahren – gerade im städtischen Raum – immer größer. Das erfordert natürlich mehr Lehrerinnen und Lehrer. Das liegt aber klar im Verantwortungsbereich des Bundes. Seit Jahren unternimmt der Bildungsminister hier allerdings nichts“, so Vorderwinkler. ****

Vorderwinkler drängt darauf, endlich den Chancenindex für die Finanzierung der Schulen umzusetzen und unterstützt damit auch neuerlich erhobene Forderung der Arbeiterkammer in Form eines offenen Briefes an den Bildungsminister. Ziel einer Umstellung des Finanzierungssystems sei dabei mehr Chancengerechtigkeit für Schüler*innen. Schulen mit vielen Kindern und höherem Förderbedarf brauchen zusätzliche Unterstützung. „Insgesamt ergibt sich alleine daraus ein Mehrbedarf von 5.000 Lehrer*innen“, rechnet Vorderwinkler vor und erinnert Faßmann daran, dass auch die von ihm versprochenen zusätzlichen Mittel für Förderstunden noch immer nicht freigegeben wurden. „Wo bleibt der versprochene Fördertopf, Herr Minister?“

Corona habe die altbekannten Probleme im Schulbetrieb zusätzlich verschärft. „Es wäre die einmalige Gelegenheit, unser Bildungssystem grundlegend umzustellen und im Rahmen eines Modernisierungspaketes vor allem den Bereich der Ganztagesschulen und der Inklusion rasch anzugehen“, fordert Vorderwinkler abschließend, Bildung endlich wieder in großen Würfen zu denken. (Schluss) lp

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