
Niss/Taschner: Digitalisierungsoffensive ist größte Reform seit Einführung des Schulbuchs
ÖVP-Bildungssprecher und -Digitalisierungssprecherin: Tablets und Laptops für rund 150.000 Schüler – Breitbandanbindung bis 2023
Wien (OTS) – Corona war und ist nach wie vor für den Bildungsbereich – für Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Universitäten, eine große Belastung, hat aber trotz allem auch neue Chancen aufgezeigt. Schon allein deshalb war und ist es weiterhin wichtig, speziell auf die Digitalisierung zu setzen, zeigten sich heute, Mittwoch, ÖVP-Digitalisierungssprecherin Abg. Therese Niss und ÖVP-Bildungssprecher Abg. Rudolf Taschner erfreut über das große Interesse an der heute von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bildungsminister Heinz Faßmann präsentierten Digitalisierungsoffensive: 93 Prozent der Schulen nehmen daran teil – das sind 1.502 Schulen der Sekundarstufe I. Außerdem sollen bis 2023 alle Bundesschulen mit einer auf Glasfaser basierenden Breitbandanbindung ausgestattet sein.
Rund 150.000 Schülerinnen und Schüler aller 5. und 6. Schulstufen erhalten ab dem erstem Semester 2021 Notebooks oder Tablets. Auch alle Lehrkräfte der Bundesschulen, die in den digitalen Klassenzimmern unterrichten, bekommen digitale Endgeräte. Der Bund stellt den Ländern darüber hinaus drei Geräte pro teilnehmender Klasse zur Verfügung. Die meisten Bundesländer statten ergänzend die übrigen Lehrkräfte der Laptop- und Tabletklassen auch in den Pflichtschulen mit Endgeräten aus.
„Damit wird die größte Reform umgesetzt, die es seit Einführung des Schulbuchs gegeben hat“, so ÖVP-Digitalisierungssprecherin Therese Niss. „Mitteilungsheft, Tafelkreide und Overhead-Projektor sind damit Geschichte. Die Schüler werden auf Laptops und Tablets arbeiten, die Lehrkräfte bilden sich in digitalen Kursen fort. Wesentlich wird dabei die richtige Schulung der Lehrkräfte, sowie die zur Verfügung Stellung von digitalen Lehrinhalten sein.“ Die Geräteinitiative ist eingebettet in umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen und pädagogische Konzepte zur Verwendung der Laptops und Tablets. Das Bildungsministerium stellt für die Digitalisierungsoffensive an den Schulen 250 Millionen Euro zur Verfügung. „Die Chancen und Möglichkeiten im digitalen Bereich können damit wirksam genutzt werden; innovative Lehr- und Lernformate werden im Bildungssystem breitflächig Anwendung finden“, so Taschner.
Die Laptop- und Tabletklassen sind ein Teil des 8-Punkte-Plans für Digitalisierung. „Die Schulen sollen dadurch kompetent ein umfassendes Verständnis für die digitale Welt und das Wissen, wie man sich sicher in dieser Welt bewegt, vermitteln. Der 8-Punkte-Plan forciert eine flächendeckende Umsetzung des digital unterstützten Lehrens und Lernens und eine breitflächige Implementierung innovativer Lehr- und Lernformate“, so die beiden Abgeordneten abschließend.
(Schluss)
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender