
Beirut, St. Petersburg, Edinburgh, Genf – ORF-Auslandsmagazin „WELTjournal“ präsentiert ab 4. August vier neue Städteporträts
Auftakt mit „Mein Beirut“ von Sophie Roupetz um 22.30 Uhr in ORF 2; danach „WELTjournal +: Kochkunst in Nahost – gemeinsam essen, gemeinsam leben“
Wien (OTS) – Beirut, St. Petersburg, Edinburgh, Genf – das ORF-Auslandsmagazin „WELTjournal“ setzt im Sommer seine erfolgreiche Serie von persönlichen Städteporträts der ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten bzw. seiner Reporterinnen und Reporter fort. Bereits zum neunten Mal präsentieren sie „ihre Stadt“ auf die etwas andere Art und geben Einblick in ihren Arbeitsalltag. Den Auftakt macht am Mittwoch, dem 4. August 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2 ORF-Reporterin Sophie Roupetz mit einem Porträt der libanesischen Hauptstadt Beirut, in der sie lange gelebt hat. Genau ein Jahr nach der verheerenden Explosion am Hafen zeigt sie die desaströse Wirtschaftslage ebenso wie die schönen Seiten Beiruts, von der palmengesäumten Prachtpromenade Corniche bis zu den berühmten Nachtclubs. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Kochkunst in Nahost – gemeinsam essen, gemeinsam leben“.
Die weiteren Stationen der diesjährigen „WELTjournal“-Städteporträts:
Am 11. August nimmt Russland-Korrespondentin Carola Schneider die Zuschauer/innen mit in die alte Zarenstadt St. Petersburg, der wohl schönsten Stadt Russlands. Großbritannien-Korrespondentin Eva Pöcksteiner führt am 18. August durch die schottische Hauptstadt Edinburgh, die auf sieben Hügeln thront und deren Bewohner/innen mehrheitlich gegen den Brexit waren und die Unabhängigkeit von Großbritannien anstreben. Am 25. August zeigt Schweiz-Korrespondentin Raphaela Stefandl die Stadt mit der zweithöchsten Millionärsdichte weltweit, Genf am Genfersee in der französischen Schweiz. Mit den vier neuen Porträts umfasst die „WELTjournal“-Serie insgesamt 40 Stadtporträts.
WELTjournal: „Mein Beirut“ – mit ORF-Reporterin Sophie Roupetz
Die libanesische Hauptstadt Beirut galt einst als die schönste Stadt im Nahen Osten, ebenso westlich wie orientalisch geprägt, berühmt für die palmengesäumte Prachtpromenade Corniche an der Mittelmeerküste und für ihre Nachtclubs. Durch die geopolitische Lage im Nahen Osten ist Beirut Instabilität und Krisen gewohnt. Die „Beirutis“ werden gerne als belastbar beschrieben, als Menschen, die der ungewissen Zukunft feiernd trotzen. Doch ein Jahr nach der katastrophalen Explosion im Beiruter Hafen steckt der Libanon in der schwersten Polit- und Wirtschaftskrise seit dem Ende des Bürgerkriegs vor 30 Jahren: die libanesische Währung hat 90 Prozent ihres Wertes verloren, Lebensmittel und Benzin sind knapp. Die „Thawra“, die Revolution der Menschen auf den Straßen gegen das korrupte Regime, wurde durch Corona erstickt.
ORF-Reporterin Sophie Roupetz hat für das „WELTjournal“ ein Porträt der libanesischen Hauptstadt gestaltet, die sie als ihre zweite Heimat betrachtet. Sie hat lange in Beirut gelebt, ihr Großvater führte dort einen Friseur-Salon. Roupetz zeigt die schönen wie die schwierigen Seiten der Stadt und geht der Frage nach, ob vom Glanz der „goldenen Zeit Beiruts“ noch etwas übriggeblieben ist. Dabei trifft sie Menschen, die sich der Stadt besonders verbunden fühlen:
darunter eine Künstlerin, die der Revolution ein ästhetisches Symbol gegeben hat; die Witwe eines von der Hisbollah ermordeten Aktivisten und Querdenkers; und den Besitzer des berühmten Saint-Georges-Hotels, in dem ihr Großvater einst Spionen und Diven die Haare geschnitten hat.
WELTjournal +: „Kochkunst in Nahost – gemeinsam essen, gemeinsam leben“
„In der Küche ist kein Platz für Politik“, sagt Nof Atamna-Ismaeel. Die ambitionierte Hobbyköchin gewann 2014 als erste Araberin Israels beliebteste TV-Kochshow. Seither verfolgt sie ein Ziel: Menschen durch gemeinsames Kochen und Essen einander näherbringen. „WELTjournal +“ zeigt den beeindruckenden Film über das „A-Sham Food Festival“ in Haifa, das Nof Atamna-Ismaeel nach ihrem Sieg in der TV-Show ins Leben gerufen hat: arabische und jüdische Köche und Köchinnen – zu Teams zusammengespannt – kochen gemeinsam traditionelle Gerichte und gewähren einen Einblick in ihr Leben, das geprägt ist von der konfliktreichen Geschichte ihrer Heimat. A-Sham, das ist die arabische Bezeichnung für die Region der Levante. Die kulinarische Reise führt neben Israel and Palästina auch durch den Libanon, Syrien und Jordanien und spiegelt dabei die schwierige politische Situation des Nahen Ostens wider. Aber es geht auch um Hoffnung, Zuversicht und um die Gewissheit, dass gemeinsam Essen die Menschen verbindet.
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