
Grüne/Krismer: Impfkampagne des Landes Niederösterreich zu wenig zielgruppenspezifisch
Jetzt müssen wieder Gemeinden heiße Kohlen aus dem Feuer holen
St. Pölten (OTS) – Seit Wochen versucht die Grüne Landessprecherin Helga Krismer die ÖVP und SPÖ Landesregierungsmitglieder sowie LH Johanna Mikl-Leitner davon zu überzeugen, dass es niederschwellige, barrierefreie Angebote zum Impfen braucht. „Es funktioniert in vielen anderen Bundesländern, wo man auf die Zielgruppen zugeht. In Niederösterreich sind die großen Impfzentren des Landes unbeweglich wie große Tanker und schließen dazu noch mit Mitte August. Es werden wieder die Gemeinden sein, die kreativ Angebote legen“, so reagiert Helga Krismer auf das Abladen der Impfkampagne auf die Gemeinden durch Frau Landeshauptfrau in ihrem Interview am Wochenende. „Zuerst hat man die Gemeinden genötigt die Füße still zu halten und ihre Impfzentren zu schließen und jetzt braucht man sie wieder. Wie ich die Gemeinden kenne, sind sie mit vollem Elan wieder dabei und werden kreativ alles versuchen, um Menschen vom Impfen zu überzeugen und Angebote legen“, so die Grüne Oppositionsführerin Krismer. In ihrer Heimatgemeinde Baden geht die Grün-schwarze Stadtregierung mit gutem Beispiel voran und startet nächste Woche mit einem Impftag ohne Anmeldung für die 12 bis 18-Jährigen am 9.8.. „Das Ziel muss sein, dass ein halbwegs normaler Schulbetrieb ab September möglich ist. Daher habe ich wenig Verständnis für Lehrende, die sich nicht impfen lassen wollen. Wir können nur in einer großen Gemeinschaft dieses kleine Virus bekämpfen. Und insbesondere gibt die Schulgemeinschaft ein Bild unserer Gesellschaft“, so Helga Krismer abschließend.
Sabine Krainz
Grüne im NÖ Landtag
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