
Arnoldner/Mantl: Energiewende in Wien beschleunigen
Die neue Volkspartei Wien unterstützt Magnus Brunners Forderung nach schnelleren UVP-Verfahren
Wien (OTS) – Die Landesgeschäftsführerin der neuen Volkspartei Wien, Stadträtin Bernadette Arnoldner, begrüßt die Forderung von Magnus Brunner nach einer Beschleunigung der Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) bei der Errichtung der Infrastruktur für erneuerbare Energie. Der ÖVP-Staatssekretär im Klimaschutzministerium erklärte in einem Interview mit der APA, dass der Klimawandel eine der größten Herausforderungen sei und die Regierung mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz einen wichtigen Schritt gesetzt hat. Nun sei es notwendig, die Energiewende mit schnelleren UVP-Verfahren für die Errichtung der notwendigen Anlagen zu beschleunigen.
„Wir müssen rasch an den Klimazielen arbeiten und in erneuerbare Energien investieren. Besonders auch in Wien. Zum Beispiel war im Jahr 2019 die Bundeshauptstadt mit über vierzig Hitzetagen trauriger Spitzenreiter in Österreich. Gleichzeitig decken andere Bundesländer rund die Hälfte ihres Energieverbrauchs bereits über erneuerbare Energie ab. In Wien sind es gerade einmal zehn Prozent“, erklärt Arnoldner. „Es muss schnell gehandelt werden um das ehrgeizige Ziel, das sich die Bundesregierung gesetzt hat, nämlich die Stromversorgung bis 2030 auf Strom aus erneuerbaren Energieträgern umzustellen, zu erfüllen. Hier ist jetzt besonders die Stadt Wien gefragt, die beim Ausbau hinter den anderen Bundesländern massiv herhinkt. So befinden sich zum Beispiel nur hundert der 2.000 Photovoltaikanlagen in Wien auf stadteigenen Gebäuden.“
Arnoldner unterstreicht in diesem Zusammenhang einmal mehr ihr Ansinnen, die ökosoziale Marktwirtschaft in die Wiener Stadtverfassung aufzunehmen. „Das Konzept der ökosozialen Marktwirtschaft ist das Zusammenspiel von Mensch, Wirtschaft und Umwelt. Ich war zehn Jahre in der Privatwirtschaft in einem internationalen Unternehmen tätig, das diese Vision gelebt hat. Der Geschäftserfolg ging Hand in Hand mit der Verpflichtung zur Nachhaltigkeit und hat gezeigt, dass Wachstum nicht auf Kosten von Menschen und Umwelt erfolgen muss.“
Auch Gemeinderat und Klimaschutzsprecher Josef Mantl sieht dringenden Handlungsbedarf beim Ausbau von erneuerbaren Energieträgern in Wien. „Laut dem aktuellen Energiebericht der Stadt nimmt sowohl der Anteil an erneuerbarer Energie als auch an erneuerbaren Energieträgern ab. Wien befindet sich im Rückwärtsgang, obwohl reichlich Potenzial vorhanden wäre, wie zum Beispiel das Anbringen von Photovoltaikanlagen an stadteigenen Gebäuden. Derzeit sind nur sieben von 2.000 Gemeindebauten mit Photovoltaikanlagen ausgestattet“, so Mantl abschließend.
Die neue Volkspartei Wien
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