Steigende Spritpreise machen Kilometergeld-Erhöhung notwendig

Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Autofahrer zahlen schon jetzt 8,50 Euro zu viel für eine Tankfüllung. Viele Pendler sind davon betroffen!““

Wien (OTS) – Vor 20 Jahren übersprang der Spritpreis erstmals mit knapp 14 Schilling die fiktive Marke von 1 Euro. Heute kostet Superbenzin etwa 1,4 Euro und würde damit 19,26 Schilling entsprechen. „Das amtliche Kilometergeld, das Autofahrern zusteht, wenn sie das Fahrzeug beruflich benötigen, liegt aber seit 13 Jahren unverändert bei 0,42 Euro pro Kilometer. Das ist kaum mehr kostendeckend“, weiß der Vorsitzende der FCG-ÖAAB-Fraktion in der AK-Wien Fritz Pöltl. Dank dramatisch gestiegenen Auto-Neupreise, dank explodierenden Reparaturkosten und den jeweils mit den Inflationsraten gestiegenen Maut-, Parkpickerl- und Kurzparkkosten. „Zuletzt kamen auch noch die Ausweitungen der gebührenpflichtigen Kurzparkzonen in den Außenbezirken hinzu“ kritisiert dazu auch der Wiener FCG-Vorsitzender Thomas Rasch.

Erhöhung um mehr als 15 Prozent

Laut ÖAMTC müsste das amtliche Kilometergeld schon seit 2017 um mindestens 15 Prozent mehr ausmachen. In den vergangenen 12 Monaten ist der Spritpreis für die Autofahrer aber noch einmal explodiert und liegt derzeit bei 1,35 Euro für Super und 1,50 Euro für Super plus! Das sind um 8,50 Euro mehr für eine durchschnittliche Tankfüllung!

Kommt CO2-Abgabe ?

Aber schon drohen die nächsten Erhöhungen. Mit März 2022 wird ganz Wien zur Kurzparkzone und die Preise für das Parkpickerl erhöhen sich von 90 auf 120 Euro plus jeweils 50 Euro Bearbeitungsgebühr. „In der Donaustadt etwa ist das völlig unnötig. Und noch dazu bis 22 Uhr “, wie Thomas Rasch den von der Stadt Wien eingeschlagenen Weg kritisiert. Dazu soll, dann allerdings laut den angeblichen Verkehrsexperten des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) noch eine geplante CO2-Abgabe kommen. „Dass die Autofahrer seit 2011 aber bereits eine CO2-Abgabe bezahlen, wird dabei von selbsternannten Klimaschützern des VCÖ vergessen. Immerhin haben die Autofahrer laut ÖAMTC in den vergangenen zehn Jahren allein dafür bereits 2,7 Milliarden Euro ins allgemeine Budget eingezahlt“, wie Fritz Pöltl unterstreicht.

Fraktion christlicher Gewerkschafter Wien
KR Friedrich Pöltl
FCG-Landesgeschäftsführer
Tel.: 01/5344479481
Johann Böhm Platz 1
1020 Wien

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