FPÖ – Steger: Ein Sportbudget zum Genieren!

Mit dem Abdrehen der Unterstützungsleistungen und der 2G-Regel werden der Sport und die Gesundheit der Bevölkerung ruiniert!

Wien (OTS) – „Wieder einmal legt die türkis-grüne Bundesregierung ein Sportbudget vor, das keine Rücksicht auf die katastrophalen Auswirkungen der Corona-Zwangsmaßnahmen nimmt und den Sportbereich eiskalt im Stich lässt. Unbedingt notwendige Hilfsprogramme wie der Sportligen-Hilfsfonds oder der NPO-Unterstützungsfonds werden nicht verlängert, und auch ein Sportbonus ist im kommenden Jahr nicht vorgesehen“, zeigte sich heute FPÖ-Sportsprecherin NAbg. Petra Steger enttäuscht über die finanzielle Ausgestaltung des Sportbereichs im Budget 2021.

Dass der Sport, als eine maßgebliche Säule unserer Gesellschaft, dermaßen ignoriert werde, sei ein trauriges Armutszeugnis für Österreich. Es werde scheinbar völlig vergessen, dass Sport nicht nur ein sozial und wirtschaftlich wichtiger Faktor sei, sondern in erster Linie auch ein gesundheitlicher. „Die Verantwortungsträger verwehren den Betroffenen sämtliche Unterstützungen und zeigen auch keinerlei Perspektiven auf. Perspektiven, die allerdings dringend notwendig wären, denn allein in diesem Jahr sind den Sportvereinen aufgrund der völlig unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen eine halbe Million Mitglieder verloren gegangen“, schlug die FPÖ-Sportsprecherin Alarm. Sie hat daher in der heutigen Nationalratssitzung den Antrag eingebracht, den Sportligen-Hilfsfonds, den NPO-Unterstützungsfonds sowie den Sportbonus für Sportvereine bis Ende des Jahres 2022 zu verlängern. Ein weiterer von der FPÖ eingebrachter Antrag zielt darauf ab, die 2G-Regel in Sportstätten und Fitnessstudios aufzuheben. Dadurch könne weiteres Chaos abgewendet und für eine Entlastung gesorgt werden.

Wie der bereits von der Breitensport-Kommission zurückgetretene österreichische Olympia-Held Felix Gottwald appelliere, müsse die coronabedingte Spaltung, Hetze und Diskriminierung endlich ein Ende finden, denn Sport fördere die Gesundheit. Sportminister Werner Kogler stehe unter absolutem Zugzwang und müsse sofort handeln, wenn er nicht als jener Verantwortungsträger in die Geschichte eingehen will, der den Vereinssport in Österreich nachhaltig ruiniere und tausenden Menschen die Bewegungsmöglichkeit geraubt habe. „Wir brauchen die Etablierung einer echten Bewegungskultur mehr denn je“, forderte FPÖ-Sportsprecherin NAbg. Petra Steger, die in den vorgelegten Budgetplänen der Bundesregierung eine große Gefahr für den Sportbereich sieht.

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