Gebührenbremse soll galoppierende Inflation stoppen

Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Energiepreise, Gebühren und die Mieten sind sofort einzufrieren!“

Wien (OTS) – Die internationale Teuerungslawine hat Österreich erreicht. Die explodierenden Preise bei Strom, Gas und Treibstoffen wirken sich natürlich auf alle Bereiche des Lebens aus und haben bereits zu empfindlichen Preissteigerungen bei fast allen Konsumgütern gesorgt. Dadurch wurde auch die heimische Inflationsrate auf den höchsten Stand seit zehn Jahren katapultiert. Im Oktober 2021 betrug die Inflationsrate laut einer ersten Schätzung der Statistik Austria 3,6 Prozent und ist damit gegenüber September erneut gestiegen.

Preistreiber

Fritz Pöltl, der Wiener FCG-ÖAAB-Fraktionsvorsitzende in der AK-Wien:
„Man kann sich von der internationalen Entwicklung natürlich nicht gänzlich abkoppeln, aber ein großer Teil dieser Inflationswelle ist auch hausgemacht.“ So würde die ab März vorgesehene Erweiterung des Parkpickerl auf ganz Wien und bis 22 Uhr sowie die geplante CO2-Steuer das Leben der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusätzlich weiter verteuern. „Als besonders heimtückisch kommt noch hinzu, dass die Stadt Wien fast alle Gebühren wie Müll, Wasser und Abwasser – ja sogar die Gebühren für Grabstellen auf Friedhöfen – mit der Inflationsrate automatisch erhöhen wird“, unterstützt der Wiener FCG-Vorsitzende Thomas Rasch den Protest von Fritz Pöltl.

Preisstopp

Dass sich dies alles wiederum auf die Wohn-, Energie- und Transportkosten auswirken muss, liege ja auf der Hand. Daher fordern die beiden Kammerräte, dass sich die politisch Verantwortlichen an einen Tisch setzen und so rasch wie möglich Maßnahmen zur Eindämmung der Preissteigerung setzen. Rasches Handeln ist erforderlich“, meint Thomas Rasch und gibt auch gleich eine Handlungsempfehlung ab: „Wie vom FCG-Wien immer wieder gefordert, muss etwa die automatische Valorisierung der Gebühren der Stadt Wien sofort gestoppt werden, um wenigstens die damit verbundenen zusätzlichen Preissteigerungen einzudämmen.“ Daneben müssten aber auch die Energiepreise eingefroren werden, indem etwa die Mineralölsteuer deutlich gesenkt wird. Auch die Mieten sind mit sofortiger Wirkung einzufrieren. „Ein Ende der Preisanstiege ist derzeit nicht in Sicht, wir müssen also sofort handeln. Und damit meine ich noch vor dem Winter!“, meint Fritz Pöltl.

Fraktion christlicher Gewerkschafter Wien
KR Friedrich Pöltl
FCG-Landesgeschäftsführer
Tel.: 01/5344479481
Johann Böhm Platz 1
1020 Wien

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