Aon Studie: Umdenken durch Corona-Krise

Top-Manager passen sich der neuen Risikowelt an.

Wien (OTS) – Mehr als 18 Monate nach Ausbruch der Covid19-Pandemie schauen Führungskräfte internationaler Großunternehmen optimistisch in die Zukunft. Das ist das Ergebnis einer internationalen Untersuchung, die das Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Aon unter 800 Top-ManagerInnen in Nordamerika und Europa im Sommer 2021 durchgeführt hat.

80 Prozent der Befragten beschreiben die wirtschaftliche Lage als ausgezeichnet oder gut. Das ist ein Zuwachs von 20 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Noch höher liegt der Prozentsatz derer, die eine weitere Verbesserung des wirtschaftlichen Klimas im Jahr 2022 erwarten. Er liegt bei 92 Prozent in Nordamerika und 85 Prozent in Europa.

Über zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) sieht das eigene Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen. Diese erfolgreiche Bewältigung der Corona-Krise hat offensichtlich dazu geführt, die Haltung zu Risiken zu überdenken. So sagen 85 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen in Sachen Technologie heute risikofreudiger ist als vor der Pandemie. Die Corona-Krise hat allerdings auch neue Risiken und Schwachstellen aufgedeckt, weswegen 70 Prozent der Top-ManagerInnen es für notwendig erachten, den zukünftigen Kurs des Unternehmens grundlegend zu überdenken.

Bei der Einschätzung und Bewältigung von Risiken hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ganzheitliches Denken ein wesentlicher Faktor ist. Unternehmen, die gestärkt aus der Corona-Krise hervorgegangen sind, haben großen Wert darauf gelegt, das Top-Management umfassend in das Risiko-Management einzubeziehen und neben Analysen auch auf die Expertise interner und externer Fachleute vertraut.

„Die Corona-Krise hat nicht dazu geführt, dass Unternehmen risikoscheuer geworden sind, im Gegenteil. Aber es wird mehr Wert darauf gelegt, Risiken ganzheitlich zu analysieren und systematischer zu bewerten. Die Erfahrung, dass auch eine vollkommen unerwartete Situation wie eine Pandemie erfolgreich bewältigt werden kann, hat den Blickwinkel verändert,” kommentiert Michael Sturmlechner, Managing Director Multinational Clients bei Aon in Österreich, die Ergebnisse der Studie.

Eine Zusammenfassung der Aon-Studie „A New Approach to Volatility:
The Importance of Making Better Decisions“ kann [hier] (https://www.ots.at/redirect/aon2) abgerufen werden.

Über Aon

Aon ist ein führendes globales Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, das eine breite Palette von Lösungen zu den Themen Risiko, Altersversorgung, Mitarbeitervergütung und Gesundheit anbietet. Weltweit arbeiten für Aon 50.000 MitarbeiterInnen in 120 Ländern. In Österreich sind rund 300 MitarbeiterInnen an acht Standorten für das Unternehmen tätig.

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