FPÖ – Belakowitsch: Impfzwang ist ein schwarzer Tag für Österreich

Nur frühzeitige Behandlung bringt Entlastung der Krankenhäuser

Wien (OTS) – Die Regierung hätte schon im Sommer aufgrund der Entwicklung in Israel erkennen müssen, dass die Impfung nicht so wirksam sei wie gedacht, erklärte die freiheitliche Klubobmann-Stellvertreterin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch heute im Nationalrat. Stattdessen erlebe Österreich heute einen schwarzen Tag, mit dem Impfzwang seien alle Dämme gebrochen. „Langsam finde ich die Entwicklung in diesem Land sehr bedrohlich.“

In ehemaligen Vorzeigeländern wie Dänemark oder Irland, wo es seit heute Nacht einen Teil-Lockdown gebe, würden die Zahlen nach oben rasseln, betonte Belakowitsch. „Eine hohe Impfquote sagt über das Infektionsgeschehen nichts aus.“ Es werde auch mit dem Impfzwang Lockdowns geben, da das Infektionsgeschehen weitergehen werde.

Die Regierung habe nichts gemacht, um die vulnerablen Gruppen zu schützen, kritisierte Belakowitsch. Weil die Regierung es so wolle, stehe man nur auf einem Bein, nämlich der Impfung. Das andere Bein, das die Bundesregierung ignoriere, heiße Behandlung. „Wenn Sie wollen, dass unsere Krankenhäuser entlastet werden, nehmen Sie sich endlich die Zeit und bauen Sie dieses zweite Standbein auf“, appellierte die freiheitliche Klubobmann-Stellvertreterin an Minister Mückstein. „Schauen Sie darauf, dass endlich alle Personen, die abgesondert sind, eine entsprechende Behandlung bekommen, und warten Sie nicht auf das Wunder.“

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