
Keri/Klika: Mehr Unterstützung für Krisenpflegeeltern gefordert
Strukturelle Defizite in Kinder- und Jugendhilfe beseitigen – Mehr ambulante Hilfe notwendig
Wien (OTS) – In der heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Landtags wurde seitens der Neuen Volkspartei Wien die Herausforderungen in der Wiener Jugendwohlfahrt aufgeworfen und diskutiert.
„Das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen sollte immer an erster Stelle stehen. Hier gibt es in der Wiener Kinder- und Jugendhilfe viele Herausforderungen, denen man sich stellen muss“, so Landtagsabgeordnete Sabine Keri und weiter: Allein 2019 habe es mehr als 10.714 Gefährdungsmeldungen gegeben, die meisten aufgrund vom Vernachlässigung. Knapp 1.080 Kinder leben in Krisenzentren und in der Krisenpflege. „In diesen Krisenzentren arbeiten zumeist Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger, die mit der Situation vor Ort extrem überlastet sind. Auch die kleine Bonuszahlung überzeugt hier nicht und somit haben wir auch in diesem Bereich einen Mangel an Personal“, so Keri. „Das Thema Jugendwohlfahrt muss in Wien ernst genommen werden. Krisenpflegeeltern, die tagtäglich enormes leisten, müssen nachhaltig seitens der Stadtregierung unterstützt werden.“
Aber nicht nur Personalmangel, sondern auch strukturelle Missstände und Defizite in der Kinder- und Jugendhilfe stellen ein großes Problem dar, so Landtagsabgeordnete Julia Klika. So zeigt der aktuelle Bericht der Volksanwaltschaft an den Wiener Landtag auf, wo es hier Nachholbedarf gibt. Etwa bei der ambulanten Hilfe oder der Überbelegung der Krisenzentren. Damit einher gehe die Überforderung des Personals sowie die daraus resultierende hohe Personalfluktuation. Hier werde zwar einiges versprochen und angekündigt. „Aber am Ende zählt nur, ob und wann es bei den Kindern auch tatsächlich ankommt und die Betreuung der Kinder und Jugendlichen verbessert wird“, so Klika.
Die neue Volkspartei Wien
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