
Wölbitsch ad Wien Holding Arena: Stadtrechnungshof bestätigt Befürchtungen der neuen Volkspartei Wien
SPÖ-geführte Stadtregierung darf keine Großprojekte mehr alleine bauen – Einbindung von Privaten wird ausdrücklich begrüßt
Wien (OTS) – „Der aktuelle Bericht des Stadtrechnungshofs zur Wien Holding Arena bestätigt die Befürchtungen der neuen Volkspartei Wien. Wie auch sämtliche Großprojekte der Stadt, wird dieses mit einer enormen Verspätung realisiert und das verbunden mit einer enormen Kostensteigerung. Diese Vorgangsweise erinnert einmal mehr stark an das Skandalprojekt KH Nord“, so Klubobmann Markus Wölbitsch in einer ersten Reaktion.
Vor knapp drei Jahren haben Bürgermeister Michael Ludwig und Finanzstadtrat Peter Hanke angekündigt, dass die neue Multifunktionsarena nach eingehender Prüfung in Neu-Marx entstehen soll. Der Spatenstich war ursprünglich für das Jahr 2021 und die Eröffnung für das Jahr 2024 geplant. Letztes Jahr wurde die Fertigstellung zunächst auf 2025 und schließlich auf 2026 verschoben.
Im Mai 2021 kamen Unterlagen an die Öffentlichkeit, dass die Gesamtkosten von 250 Mio. Euro auf rund 750 Mio. Euro anwachsen werden. „Obwohl dies seitens der Verantwortlichen vehement dementiert wurde, hat der Stadtrechnungshof nun Gesamtkosten von 742 Mio. Euro bestätigt. Nunmehr erscheint das in weiterer Folge monatelange Schweigen in einem anderen Licht“, so Wölbitsch weiter. So sei seitens des Stadtrechnungshofes festgehalten worden, dass im Prüfungszeitraum ein von der begleitenden Kontrolle im Jänner 2020 erstelltes „Konzept zum Kostenrahmen“ vorlag. Demnach wurden in dieser ersten Berechnung die Gesamtkosten mit rund 742 Millionen Euro – valorisiert bis ins Jahr 2026 – ausgewiesen.
Der Vollständigkeit halber sei aber auch noch zu erwähnen, dass sich der besagte Wert auf den Fertigstellungszeitpunkt 2026 bezieht und nicht in Zusammenhang mit dem Zeitpunkt im Dezember 2029 (der vom Stadtrechnungshof als worst case definiert wurde) valorisiert wurde. „Es ist daher zu befürchten, dass sich die Kosten noch signifikant steigern werden. Laut unseren internen Berechnungen könnten diese letztendlich fast 1 Milliarde Euro erreichen“, so Wölbitsch weiter. Aus unserer Sicht erscheine auch die Bestellung von insgesamt 3 Geschäftsführern bei der WH Projekt Arena Projektentwicklung GmbH als nicht nachvollziehbar.
„Fakt ist, dass die SPÖ-geführte Stadtregierung schlichtweg keine Großprojekte mehr alleine bauen darf. Und die SPÖ ist offensichtlich auch nicht lernfähig. Denn in diesem Zusammenhang ist es vollkommen unverständlich, warum nach all den Skandalen und U-Kommissionen rund um Großprojekte in Wien schon wieder so begonnen wurde wie immer“, so Wölbitsch weiter. Ein derart wichtiges Projekt, das geradezu ein Leuchtturmprojekt darstellt und das seitens der neuen Volkspartei Wien stets befürwortet worden sei, wurde dadurch beinahe schon am Beginn in den Sand gesetzt.
„Auf Druck der neuen Volkspartei Wien sollen nun Private und auch ein Generalunternehmer an Bord geholt werden. Ein Schritt, der von uns ausdrücklich begrüßt wird. Ziehen wir bitte an einem Strang, dass dieses Projekt noch gelingt! Das Schicksal eines KH Nord muss auf jeden Fall abgewendet werden“, so Wölbitsch abschließend.
Die neue Volkspartei Wien
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