Erasmus+ Fördermittel: 60 Millionen Euro für das Jahr 2022 in Österreich

Europäische Kommission veröffentlicht Aufruf zur Einreichung für Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps (ESK) für 2022

Wien (OTS) – Die Europäische Kommission hat am 24. November 2021 den Aufruf für das neue Erasmus+ Jahr 2022 gestartet: Rund 60 Millionen Euro stehen in Österreich an Fördermitteln in Erasmus+ bereit. Unterstützt wird dabei die physische und virtuelle Mobilität in den drei Programmbereichen Bildung, Jugend und Sport. Zusätzliche 2,2 Millionen Euro für Projekte mit österreichischer Beteiligung gibt es im Programm Europäisches Solidaritätskorps (ESK). Erstmals werden hier auch Freiwilligeneinsätze im Rahmen der humanitären Hilfe weltweit unterstützt.

Erasmus+ unterstützt Mobilitätsaktivitäten sowie länderübergreifende Kooperationen in den Bereichen Schule (einschließlich frühkindlicher Betreuung), berufliche Aus- und Weiterbildung, Jugend, Erwachsenenbildung und Hochschulbildung – innerhalb Europas und teilweise auch weltweit. Nach einem Förderschwerpunkt auf Kooperationspartnerschaften im ersten Programmjahr 2021, werden ab 2022 deutlich mehr Mittel für physische und virtuelle Mobilität in Erasmus+ zur Verfügung stehen. Alle Details zu den Fördermöglichkeiten sowie damit verbundenen Antragsfristen finden sich im neuen Erasmus+ Programmhandbuch 2022 www.erasmusplus.at/programmleitfaden

Faßmann: Umweltfreundliche Mobilität mit Green Erasmus

Das EU-Programm Erasmus+ unterstützt die Umsetzung wichtiger Themen europäischer Politik. Dies spiegelt sich in den horizontalen Prioritäten von Erasmus+ wider. Dazu zählen zum einen Inklusion und Vielfalt mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Zugänglichkeit der Programme für alle Zielgruppen in Bildung, Jugend und Sport. Auch digitaler Wandel, die Unterstützung der aktiven Teilhabe am demokratischen Leben sowie Umweltschutz und die Bekämpfung des Klimawandels (Green Erasmus) stehen auf der Agenda des Programms. Bildungsminister Heinz Faßmann: „Die physische Mobilität und der damit einhergehende persönliche Austausch junger Menschen bleiben weiterhin ein zentrales Element des Erasmus+ Programms, welches aber insgesamt „grüner“ werden soll. Finanzielle Anreize werden gesetzt, um die Mobilitäten umweltfreundlicher zu gestalten und Projekte gefördert, um einen gesellschaftlichen Wandel zu einer nachhaltigen Welt zu erreichen. Der ökologische Fußabdruck von Erasmus soll kleiner werden.“ Inklusion bleibt ein Kernprinzip des Programmes, damit mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, zu lernen und an internationalen Projekten teilzunehmen. Zudem sollen auch mehr Menschen mit geringeren Chancen erreicht werden.

Raab: EU-Programme als Chance für alle Jugendlichen

Jugendministerin Susanne Raab: „EU-Programme, die die Mobilität von Jugendlichen fördern wie Erasmus Plus, sind entscheidend für den europäischen Gedanken, weil junge Menschen Europa am besten kennenlernen können, indem sie sie „erfahren“. Dafür stehen im kommenden Jahr noch mehr finanzielle Mittel zur Verfügung. Ich freue mich sehr darüber und begrüße, dass noch weiter am Ausbau von Möglichkeiten für Begegnungen und Austausch unterschiedlicher, junger Menschen in verschiedenen Ländern gearbeitet wird.“ Neben Erasmus+ ist der OeAD als nationale Agentur auch für die Umsetzung des EU-Programms Europäisches Solidaritätskorps (ESK) verantwortlich. Im ESK-Programm stehen für das Jahr 2022 Fördermittel in der Höhe von 2,2 Millionen Euro zur Verfügung. Unterstützt wird damit das freiwillige Engagement junger Menschen in gemeinnützigen Projekten und Organisationen im In- und Ausland. Infos:
https://www.solidaritaetskorps.at/call2022/

OeAD – Agentur für Bildung und Internationalisierung
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