Hungerländer/Sachslehner/Taborsky: Wiener Gemeinderat verurteilt einstimmig Christenverfolgung

Stadt Wien wird ihrem Anspruch als Menschenrechtsstadt gerecht – Christen sind die weltweit am stärksten von Verfolgung betroffene Religionsgemeinschaft

Wien (OTS) – „Mit der einstimmigen Verurteilung der weltweiten Christenverfolgung wird die Stadt Wien ihrem Anspruch als Menschenrechtsstadt gerecht“, begrüßt Gemeinderätin Caroline Hungerländer den gestrigen Beschluss des Gemeinderats. Die Verfolgung von Minderheiten ist ein weltweit existentes Problem, die Gründe für Verfolgung und Diskriminierung sind vielfältig. Betreffend die Verfolgung nach Religionszugehörigkeit sind Christen die weltweit am stärksten von Verfolgung betroffene Religionsgemeinschaft. „Diese Tatsache wurde mit dem Resolutionsantrag durch die Stadt Wien nun offiziell anerkannt“, freut sich Hungerländer.

Mit dem Antrag stellt der Gemeinderat zudem klar, dass Wien eine sichere Heimat für religiöse Minderheiten ist, die von der Stadt im Rahmen ihrer Zuständigkeit vor Gewalt, Diskriminierung und Beschränkung der Meinungsfreiheit schützt. Der Gemeinderat verurteilt in diesem Zusammenhang alle aus religiösen Gründen getätigten Übergriffe und Vandalenakte gegen Gotteshäuser und gegen als Gläubige erkennbare Personen. „Die Zahlen aus der Kriminalitätsstatistik zeigen, dass Angriffe gegen Gotteshäuser in Wien explodieren. Es ist daher besonders wichtig, dass die Stadt dieses Problem anerkennt und solche Vorkommnisse verurteilt“, so Gemeinderätin Laura Sachslehner.

Die armenische, orthodoxe und koptischen Glaubensgemeinschaften sind stark wachsende religiöse Gruppen in Wien. Besonders seit 2015 sind Christen aus Syrien vor der Verfolgung durch den IS nach Wien geflohen. Wien wird dem Anspruch, diesen Menschen eine sichere, neue Heimat zu bieten mit diesem Beschluss auch formell gerecht. Gemeinderat Hannes Taborsky betont: „Internationale Konflikte haben auf Wiens Straßen nichts zu suchen. Die Sicherheit aller christlichen Gemeinschaften in Österreich muss unser aller Anliegen sein.“ Abschließend bedankt sich Hungerländer für die gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen: „Der einstimmige Beschluss beweist ein grundlegendes Einverständnis bei der Verurteilung von der Verfolgung religiöser Minderheiten, wie die weltweite Christenverfolgung“.

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