
FPÖ – Kaniak: Ärztekammer-Präsident will ungeimpften Ärzten die Zulassung entziehen
Szekeres schießt mit seinem Impf-Fanatismus immer weiter übers Ziel hinaus
Wien (OTS) – „Es ist höchst verwunderlich, wie Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres gegen die eigenen Mitglieder vorgeht. Erst unterstellt er den niedergelassenen Ärzten pauschal, dass sie nicht beurteilen können, ob ein Patient geimpft werden kann oder nicht. Jetzt geht er noch einen Schritt weiter und fordert, dass ungeimpfte Ärzte mit einem Berufsverbot belegt werden sollen. Das geht entschieden zu weit“, kritisierte FPÖ-Gesundheitssprecher NAbg. Gerhard Kaniak die von unfassbarem „Impf-Fanatismus“ verursachten Vorschläge des Ärztekammer-Präsidenten.
Der freiheitliche Gesundheitssprecher verwies auf den Umstand, dass es vor allem bei Hausärzten sowie bei Spitalsärzten einen eklatanten Personalmangel gebe. Würde Szekeres´ Forderung umgesetzt werden, würde das die prekäre Lage mit einem Schlag nur noch weiter verschärfen. Die Forderung des Ärztekammer-Präsidenten geht Kaniak viel zu weit: „Jemand arbeitet 15 Jahre zur vollsten Zufriedenheit der Patienten als Arzt. Dann wird ihm wegen einer Verwaltungsübertretung – und nichts anderes soll das Verweigern der Corona-Impfung sein – von einem Tag auf den anderen ein Berufsverbot auferlegt. Das kann es ja wirklich nicht sein. Ich befürchte, Herr Szekeres hat die Tragweite seiner Forderung nicht ganz realisiert.“
Es sei bislang auch kein Corona-Cluster in Ordinationen bekannt, der diese Impfpflicht rechtfertigen würde, betonte Kaniak. Er forderte von Thomas Szekeres, diese Forderung zurück zu nehmen, andernfalls würde er den Ärztemangel weiter verschlimmern und damit das Gesundheitssystem gefährden.
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