FPÖ – Belakowitsch: Trotz Impfzwang ab Februar sollen weitere Werbekampagnen für Corona-Impfung kommen

Bundesregierung kündigt weiteren Geldregen für Medien an

Wien (OTS) – Eine von der Statistik Austria erstellte Erhebung des Impfstatus der Bevölkerung nach sozioökonomischen Merkmalen haben heute Bildungsminister Polaschek und Gesundheitsminister Mückstein präsentiert. Dabei habe vor allem Mückstein die Spaltung der Menschen in Gut und Böse weiter vorangetrieben, kritisierte die stellvertretende FPÖ-Klubobfrau und Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch: „Der Gesundheitsminister attestierte all jenen, die sich bereits impfen haben lassen, dass sie das Richtige getan haben. Und er verwies darauf, dass die Impfquote in Österreich vom Bildungs-und Erwerbsniveau abhängt. Im Umkehrschluss heißt das dann in Mücksteins Impf-Welt: Ungebildete Geringverdiener ohne Impfung sind jene, die falsch gehandelt haben.“

Nicht fehlen durfte auch die Bauchpinselei der Medienvertreter vor Ort. Der Bildungsminister bedankte sich dafür, dass die Impfquote im Kommunikationsbereich bereits bei 85% liege. Dieses Bekenntnis zur Impfung muss offenbar belohnt werden. Der Gesundheitsminister will den neuen Krisenstab GECKO damit beauftragen, zielgruppenspezifische Werbemaßnahmen zu entwickeln, um all jene Gruppe zu erreichen, wo die Impfquote derzeit noch weit hinterherhinkt – dazu zählen laut Statistik Austria die Baubranche sowie die Landwirtschaft. „Mit anderen Worten: Die Medien werden in den nächsten Wochen und Monaten noch mehr Inseratengeld bekommen. Und das, obwohl die Regierung ja ohnehin einen Impfzwang gesetzlich verankern will. Das ist hinausgeschmissenes Geld. Oder aber ist die Regierung in Sachen Impfzwang mittlerweile ins Wanken geraten?“, fragte sich Belakowitsch.

Ein interessantes Detail der Erhebung sei, dass im Gesundheits-und Sozialwesen die Impfquote lediglich 79 Prozent liege. „Wenn in diesem Berufszweig wirklich 2G am Arbeitsplatz kommt, wie viele Politiker fordern, dann ist unser Gesundheitssystem ernsthaft in Gefahr“, warnte Dagmar Belakowitsch abschließend.

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