
„WELTjournal“ über Dänemarks harte Linie bei Migranten – am 12. Jänner um 22.30 Uhr in ORF 2
Danach im „WELTjournal +“: „Warten auf Bleiberecht – Kinder in Extremsituationen“
Wien (OTS) – Das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – beschäftigt sich mit der restriktiven dänischen Migrationspolitik und zeigt dazu am Mittwoch, dem 12. Jänner 2022, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Dänemark – harte Linie bei Migranten“. „WELTjournal +:
Warten auf Bleiberecht – Kinder in Extremsituationen“ begleitet um 23.05 Uhr Kinder aus Tschetschenien, Afghanistan, Syrien und Bosnien, die mit ihren Eltern in Dänemark um Asyl angesucht haben.
WELTjournal: Dänemark – harte Linie bei Migranten
Für die österreichische Regierung galt sie als Vorbild, doch die restriktive dänische Migrationspolitik sorgt europaweit für Schlagzeilen. Eingeführt wurden die harten Maßnahmen gegen Migrantinnen und Migranten unter der damals konservativen Regierung, die jetzige sozialdemokratische Regierung hat sie noch verschärft. Doch manches stellt sich im Nachhinein als rechtswidrig heraus: Vor Kurzem wurde die frühere dänische Migrationsministerin zu 60 Tagen Haft verurteilt, weil sie mit einer besonders harten Maßnahme gegen dänisches und internationales Recht verstoßen hat.
Das „WELTjournal“ zeigt die Auswirkungen des sogenannten dänischen „Ghetto-Gesetzes“, das Parallelgesellschaften verhindern soll. In Problemvierteln mit hoher Arbeitslosigkeit, geringem sozio-ökonomischen Status, hoher Kriminalität und hohem Zuwanderer-Anteil können bei Delikten etwa doppelt so hohe Strafen verhängt werden. Bessert sich die Situation nicht innerhalb von fünf Jahren, werden Sozialwohnungen abgerissen und „nicht-westliche“ Bewohner/innen, d. h. Menschen mit Migrationshintergrund, zwangsumgesiedelt. Während die einen im „Ghetto-Plan“ die Lösung im Umgang mit Parallelgesellschaften sehen, stellt er für viele Bewohner/innen das Leben schlagartig auf den Kopf.
WELTjournal +: Warten auf Bleiberecht – Kinder in Extremsituationen
Wie fühlt es sich an, eine neue Heimat in der Welt finden zu müssen? Wie ist es, in steter Ungewissheit zu leben, ob man bleiben kann oder dorthin zurückgeschickt wird, woher man geflohen ist? Wie fühlt es sich an in einem fremden Land, dessen Sprache, Kultur und Umgangsformen man nicht kennt? Und was braucht es, damit Menschen, die aus Kriegsgebieten geflüchtet sind, Teil der Gesellschaft werden?
„WELTjournal +“ begleitet Kinder aus Tschetschenien, Afghanistan, Syrien und Bosnien, die mit ihren Eltern in Dänemark um Asyl angesucht haben. Während sie auf Bleiberecht warten, bietet ihnen die Rot-Kreuz-Schule in der Kleinstadt Lyngen einen Zufluchtsort: Hier lernen die Kinder die Sprache, den Alltag, die Werte und Umgangsformen in Dänemark kennen. Engagierte Lehrer/innen helfen ihnen, mit ihrer Wut und Trauer, mit Angst und Schüchternheit umzugehen. Die Schule gilt als vorbildlich und zeigt, was mit guter Betreuung und Empathie alles möglich ist.
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