
Korosec/Gorlitzer ad Stadtrechnungshof: Wartezeiten im WiGev großes Problem
Bericht offenbart Chaos bei Wartezeiten im Wiener Gesundheitsverbund – Stadtrat Hacker muss rasch entgegensteuern
Wien (OTS) – Die Gesundheitssprecherin der Wiener Volkspartei Ingrid Korosec hat bereits lange vor der Covid-Pandemie auf die Problematik der überlangen Wartezeiten im WiGev aufmerksam gemacht. Corona lässt dieses große Problem zwar in den Hintergrund rücken, es verschwindet dadurch aber nicht. Ein Stadtrechnungshofbericht bestätigt nun diese Kritik.
Die Missstände betreffen verschiedenste Bereiche des Wiener Gesundheitswesens wie Operationen oder Ambulanzen. Dramatisch ist vor allem die Situation bei den Operationswartezeiten. Während die Wiener Bevölkerung dabei volle Transparenz verdient hat, hat Stadtrat Hacker in der Vergangenheit eher nur für große Intransparenz gesorgt.
„Die Covid-Pandemie benötigt natürlich den Einsatz aller nötigen Ressourcen im Wiener Gesundheitswesen. Aber die Wartezeiten in Ambulanzen, aber vor allem auf Operationstermine waren bereits vor Corona ein großes Problem und werden es auch nach Ende der Pandemie wieder werden. Auf diese Probleme muss man sich so rasch wie es die Pandemie-Situation erlaubt vorbereiten“, so die Gesundheitssprecherin der Volkspartei Wien Gemeinderätin Ingrid Korosec und Stadtrechnungshofsprecher Gemeinderat Michael Gorlitzer.
Das Fehlen von Kennzahlen, Zielvorgaben oder die unterschiedlichen Definitionen von Wartezeiten sind ein Teil der festgestellten Mängel. Keine unternehmensweiten Datenauswertungen, Paralleldokumentationen, ein fehlendes Auslastungsmanagement sowie keine Patientenlenkung zwischen den Spitälern runden das chaotische Bild ab.
Elektronische Auswertungen aus den im Einsatz befindlichen EDV-Systemen waren nicht oder nur bedingt möglich. Eine regelrechte Katastrophe hinsichtlich der Überwachung, Auswertung und Reorganisation von Ambulanzen. Generell resultiert dies alles in einen Fleckerlteppich an Lösungen, wo jeder tun und lassen kann was er will. Das führt zu sehr langen Wartezeiten und das alles geht auf Kosten der Wienerinnen und Wiener.
Darüber hinaus wurden in den heutigen Berichten des Stadtrechnungshofes auch noch weiter Missstände festgestellt. So wurde im Zuge des Skandalprojekts KH Nord durch die letztendliche Nichtrealisierung der thermischen Grundwassernutzung ein verlorener Aufwand von 700.000 Euro verursacht. Ebenso wurde seitens des Stadtrechnungshofs aufgezeigt, dass die bauliche Situation in den meisten Zentralen Notaufnahmen des Wiener Gesundheitsverbundes nicht den Anforderungen an moderne Zentrale Notaufnahmen entspricht.
„Die Fehler und das Missmanagement, die jetzt auch vom Stadtrechnungshof bestätigt wurden, dürfen nicht verniedlicht werden, sondern müssen von Stadtrat Hacker transparent gelöst werden. Diese Zustände sind einer Weltstadt wie völlig unwürdig. Die Empfehlungen des Stadtrechnungshofes müssen deshalb rasch umgesetzt werden. Aber auch weitere Maßnahmen wie die Stärkung des niedergelassenen Bereichs sowie der rasche Ausbau der Primärversorgungseinheiten muss rasch erfolgen“, so Korosec und Gorlitzer abschließend.
Die neue Volkspartei Wien
Mag. Peter Sverak
Leitung „Strategische Kommunikation“
+43 664 859 5710
peter.sverak@wien.oevp.at
https://neuevolkspartei.wien
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender