Schülerunion ad Schulstreiks: Konstruktive Bildungspolitik statt destruktiver Showpolitik

Die Schülerunion setzt darauf, sich mit der Politik an einen Verhandlungstisch zu setzen, anstatt die Situation in der Öffentlichkeit für sich selbst zu nutzen!

Wien (OTS) – Heute finden mehrere Schulstreiks in ganz Österreich zum Thema der freiwilligen mündlichen Matura statt. Wir verstehen die Aufregung der Schülerinnen und Schüler über die derzeitige Situation, finden aber, dass Schulstreiks der falsche Ansatz sind! Die vergangenen Jahre haben bewiesen, dass der konstruktive Austausch mit politischen Entscheidungstragenden, bildungspolitische Vertretungsarbeit wirklich wirksam macht – der aktuellste Beweis hierfür sind die bisher verkündeten Erleichterungen bei der Matura 2022, die wir am Verhandlungstisch mit dem Bildungsministerium für die diesjährigen Maturantinnen und Maturanten erreichen konnten.

“Wir hören die Anliegen der Schülerinnen und Schüler und als Sprachrohr dieser ist es meine Aufgabe, diese Anliegen und Interessen gegenüber der Politik zu vertreten!”, so die Bundesschulsprecherin Susanna Öllinger. “Seit der Verkündung der Maturaregelungen vergangenen Mittwoch hatten wir als BSV einen Termin im Bildungsministerium, und ich als Bundesschulsprecherin zwei weitere”, begründete Öllinger ihren Ansatz der konstruktiven Bildungspolitik. “Wir hören euch, verstehen euch und setzen uns für euch und eure Anliegen ein! Bitte meldet euch bei uns mit euren Anliegen und Sorgen, denn diese sind meine höchste Priorität und ich werde sie direkt in die Verhandlungen mitnehmen!”, versicherte die Bundesschulsprecherin ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.

Auch die Bundesobfrau der Schülerunion positioniert sich klar gegen die Schulstreiks und andere geplanten Aktionen des Mitbewerbers:
“Unsere Meinung ist ganz klar: konstruktive Bildungspolitik statt destruktiver Showpolitik! Diese inszenierte Showpolitik nimmt Ausmaße an, die nicht mehr zu ignorieren und ganz klar zurückzuweisen sind! Die Drohung, die Kommunikationskanäle des Bildungsministeriums mit Anrufen und Emails zu blockieren und lahmzulegen, ist nicht nur kindisch, sondern mehr als nur bedenklich! Schülerinnen und Schüler oder auch Eltern und Lehrpersonen, die wirklich Hilfe brauchen, werden so blockiert und gerade in einer Pandemie ist so ein Aufruf inakzeptabel!”, fügt Bundesobfrau Carina Reithmaier empört hinzu.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerinnen- und Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie im Schuljahr 2021/22 22 von 29 Mandaten stellt. Die Bundesschulsprecherin Susanna Öllinger kommt ebenfalls von der Schülerunion.

Mira Lobnig
Pressesprecherin Schülerunion
mira.lobnig@schuelerunion.at
+43 664 411 68 12

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