
Mahrer/Olischar/Keri: „Zurück an den Verhandlungstisch!“
VP-Wien übt scharfe Kritik am geplanten Radhighway in der Praterstraße
Wien (OTS) – „Es ist bekannt, dass die Volkspartei für konstruktive Zusammenarbeit steht. Im Fall des Radhighways hat es keine Einbindung in das Projekt gegeben und das Ergebnis entspricht nicht unseren Vorstellungen. Daher fordern wir: Zurück an den Verhandlungstisch“, so der designierte Landesparteiobmann der Volkspartei Wien Stadtrat Karl Mahrer über die heute von Stadträtin Uli Sima und dem Leopoldstädter SP-Bezirksvorsteher Alexander Nikolai präsentierten Pläne.
„Der geplante Mega-Rad-Highway, der sich in seiner gesamten Dimension von Kagran bis in die City erstrecken soll, ist ein willkürlicher Angriff auf die Hauptverkehrsrouten in der Stadt. Durch den Wegfall von Fahrspuren wird eine künstliche Verengung betrieben. Dies geht zulasten der Verkehrssicherheit und führt letztendlich zu Stau und auch zu mehr Emissionen“, kritisiert die Verkehrssprecherin der VP-Wien, Landtagsabgeordnete Elisabeth Olischar.
In Zusammenhang mit der Praterstraße werde die geplante Verengung stadtauswärts auf nur eine Spur zugunsten eines vier Meter breiten Radwegs eine verstärkte Staubildung mit sich bringen. “Es ist zu befürchten, dass sich der Verkehr in die Taborstraße und die angrenzenden Wohnviertel verlagert und somit die Anrainerinnen und Anrainer weiteren Belastungen ausgesetzt sind“, zeigt sich VP-Bezirksparteiobfrau Sabine Keri in einer ersten Reaktion entsetzt.
Zu erwähnen sei auch, dass Stadträtin Sima im Februar 2021 in einem Interview mit der „Kronen Zeitung“ noch behauptet hatte, dass die Wegnahme einer Autospur auf dieser so stark genützten Durchzugsstraße nicht machbar sei und andere Lösungen für einen sicheren Radweg her müssten.
Bewohnerinnen und Bewohner vor vollendete Tatsachen gestellt
„Die Volkspartei Leopoldstadt wurde wie die Bewohnerinnen und Bewohner nicht in die Planungen eingebunden, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt. Laut Sima ist die Diskussion rund um die Radwege mit der heutigen Präsentation beendet. Ein Hohn, nun von einer folgenden Einbindung der Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter und der Bezirksparteien zu sprechen, bei denen es sich nur noch um geplante Baumpflanzungen handelt“, so Keri und abschließend: „Der Radhighway geht nicht nur auf Kosten der Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter sondern auch auf Kosten der Gewerbetreibenden vor Ort, die jetzt schon ums Überleben kämpfen, denn die ohnehin schon angespannte Parkplatzsituation wird sich enorm verschärfen.“
Die neue Volkspartei Wien
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