FPÖ – Ecker: Genitalverstümmelung ist schwere Form von Gewalt an Frauen und Mädchen

Wien (OTS) – „Genitalverstümmelung ist eine schwere Form von Gewalt an Mädchen und jungen Frauen. Falsche Toleranz unterstützt das importierte Frauenbild!“, warnte heute FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker. „Frauen, die sich in diesen gelebten religiösen Traditionen gefangen sehen, sind in weiterer Folge auch oft Opfer von häuslicher Gewalt, werden in ehemaligen Heimatländern zwangsverheiratet“, so Ecker weiter.

„Im März 2021 gab es im Parlament einen gemeinsamen Entschließungsantrag aller Parteien als einstimmiges Zeichen gegen weibliche Genitalverstümmelung. Leider gibt es nach wie vor keine systematische Datenerfassung und Erforschung von weiblicher Genitalverstümmelung in Österreich. Obwohl bekannt ist, dass dies auch bei uns praktiziert wird, tausende Mädchen und Frauen betrifft und seit 2013 ein klarer Straftatbestand ist“, sagte die FPÖ-Frauensprecherin und weiter: „Die Meldungen der Krankenhäuser an die Kinder und Jugendhilfe (KiJH) werden, wenn sie bei einer Geburt eine Genitalverstümmelung feststellen, noch immer nicht mit dem Ministerium verknüpft. Wie will die zuständige ÖVP-Ministerin Raab eindeutig dagegen vorgehen, wenn es keine Daten, keine Erfassung der Opfer dazu gibt?“

„Solche kulturell bedingte Gewalt hat in Österreich ‚nichts zu suchen‘, ebenso wenig wie die Zwangsverheiratungen. Völlig unverständlich, dass die Frauensprecherinnen der anderen Parteien den Antrag der freiheitlichen Abgeordneten im Parlament zur Erstellung einer Statistik über Kinderehen in Österreich nicht unterstützen“, hielt Ecker fest.

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