Mandl für EU-Parlament-Jugendresolution und Mental Health Volksbegehren in Österreich

Abstimmung zu „Empowering European Youth“ im EU-Parlament / Mandl hat „ausnahmsweise für ein Volksbegehren unterschrieben“, seelische Gesundheit Jugendlicher habe Priorität

Wien (OTS/ÖVP-PK) – Das Europaparlament stimmt morgen, Mittwoch, im Plenum über eine Resolution zur Unterstützung junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt unter dem Titel „Empowering European Youth“ ab, die Lukas Mandl, Arbeitsmarktsprecher der ÖVP im Europaparlament, im Arbeitsmarktausschuss mitverhandelt hat. Zu diesem Anlass verweist der Europaabgeordnete auf das aktuell in Österreich vorgeschlagene „Mental Health Volksbegehren“ für junge Menschen:

Damit das Volksbegehren Wirklichkeit werden kann, sind Unterstützungserklärungen nötig. Mandl betont: „Die Pandemie betrifft nicht nur die körperliche Gesundheit. Sie greift auch die seelische Gesundheit an. Das betrifft junge Menschen ganz besonders. Sie sind in wichtigen Jahren ihrer persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung durch die pandemischen Bedingungen eingeschränkt. Meine Regel ist an sich, dass ich als Teil der Gesetzgebung Bürgerinitiativen aufmerksam verfolge, aber nicht selbst mitbetreibe. Hier habe ich eine Ausnahme von der Regel gemacht und für das Zustandekommen des Mental Health Volksbegehrens unterschrieben. Denn außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. In die seelische Gesundheit junger Menschen zu investieren, bedeutet in die Zukunft der Einzelnen und der gesamten Gesellschaft zu investieren. Tempo und Tiefe sind hier angesagt. Die seelische Gesundheit Jugendlicher hat jetzt Priorität“, sagt Mandl, der die Unterschrift für das Zustandekommen zusammen mit seiner Tochter Lisa (17) im Rathaus seiner Heimatstadt Gerasdorf (NÖ) geleistet hat.

Die Unterstützungsunterschrift für das Mental Health Volksbegehren ist auf jedem Gemeindeamt oder magistratischen Bezirksamt möglich.

Zur aktuellen Resolution des Europaparlaments erklärt Mandl:
„Junge Menschen verdienen größtmögliche Freiheit und so viele Chancen wie möglich auf dem Arbeitsmarkt. Das bedeutet auch Bildungs- und Ausbildungschancen samt Zugang zu zukunftsgerichteten Berufen, wie im Bereich der Green Jobs oder der Digitalisierung. Eine Maßnahme in diese Richtung ist die Jugendgarantie, die wir schon vor mehr als einem Jahr durch das Europaparlament gebracht haben. Sie soll sicherstellen, dass junge Menschen nicht länger als höchstens drei Monate ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sind. Die aktuelle Resolution des Europaparlaments geht ebenfalls auf die Dimension der psychischen Gesundheit ein.“ Die Abstimmung erfolgt am Mittwoch im Plenum.

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Wolfgang Tucek, EVP-Pressedienst
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