„WELTjournal / WELTjournal +“ zum Ukraine-Konflikt: „Wladimir Putin – Rückkehr des russischen Bären“ und „Mein Donezk“

Am 16. Februar ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Seit Wochen wird auf höchster diplomatischer Ebene vermittelt, doch eine Entspannung im Ukraine-Konflikt ist nicht in Sicht. Ein Telefonat zwischen US-Präsident Biden und Russlands Präsident Putin blieb ergebnislos. Am Mittwoch reist der deutsche Kanzler Olaf Scholz nach Moskau. Der Westen versucht mit Nachdruck einen Einmarsch Russlands in die Ukraine zu verhindern und droht im Fall mit harten Sanktionen. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zeigt dazu am Mittwoch, dem 16. Februar 2022, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Wladimir Putin – Rückkehr des russischen Bären“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.20 Uhr Christian Wehrschütz’ Städteporträt „Mein Donezk“.

WELTjournal: „Wladimir Putin – Rückkehr des russischen Bären“

Die Ukraine-Krise zeigt einmal mehr, dass Russland auf der großen Bühne der Weltpolitik zurück ist und Wladimir Putin seine geopolitische Strategie konsequent durchsetzt. Was steckt hinter dieser Neuauflage des Kalten Krieges? Das „WELTjournal“ beleuchtet die Entwicklung der russischen Außenpolitik unter Präsident Putin und zeichnet seine strategischen Ziele nach: Russland soll international wieder eine zentrale Rolle spielen, respektiert und militärisch gefürchtet von den Weltmächten. Von Syrien über Osteuropa bis Afrika, immer wieder überrascht Putin den uneinigen Westen durch taktische Schläge. Der Kreml-Chef bezieht außenpolitisch ganz unverhohlen Stellung, ohne dass ihm andere Staaten Einhalt gebieten. Es besteht kein Zweifel: Der russische Bär ist zurück auf dem internationalen Parkett.

WELTjournal +: „Mein Donezk“

Der russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine ruft traurige Erinnerungen an 2014 hervor. Damals begannen in der Region um Donezk und Luhansk die Kriegshandlungen. ORF-Osteuropa-Korrespondent Christian Wehrschütz hat seit Ausbruch des Konflikts immer wieder über die Ost-Ukraine berichtet. 2016 ist er nach Donezk, das sich damals gerade im Wiederaufbau befand, zurückgekehrt, um für das „WELTjournal“ ein Porträt der Stadt zu gestalten. Er gewährt Einblick in seine Arbeit als Kriegs- und Krisenreporter im umkämpften Donezk. Er zeigt die politischen Konflikte, die Kriegswirren und den mühsamen Wiederaufbau. Der Glanz der Vorkriegszeit war verschwunden, doch Oper und Theater spielten wieder. Das Fußballstadion diente als Umschlagsplatz für Hilfsgüter aller Art. Die Außenbezirke lagen auch 2016 noch teilweise unter Beschuss, doch im Zentrum von Donezk war die Bevölkerung bestrebt, so normal wie möglich zu leben. Ein Leben in einem instabilen Gleichgewicht, weder Krieg noch Frieden, eine politische Lösung ferner denn je. Ein Zeitdokument, das angesichts der derzeitigen Lage neue Aktualität bekommt.

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