
Positive Wahrnehmung der USA in Österreich gestiegen
Wahl des neuen US-Präsidenten 2021 als Hauptmotiv für bessere Einstellung bei der österreichischen Bevölkerung zu den USA
Wien (OTS) – Eine Umfrage der Österreichisch Amerikanischen Gesellschaft (ÖAG) von Jahresbeginn 2022 (Sample 500, repräsentative für die österreichische Bevölkerung) belegt eine deutliche Verschiebung der Stimmung in Österreich zu den USA in eine positive Richtung.
Von einem bisher eher neutralen Zugang veränderte sich die Wahrnehmung in eine überwiegend positive Richtung. Als Hauptgrund wird in überwiegendem Maß (88%) die Wahl-Entscheidung im Oktober 2021 für den neuen Präsidenten Biden und die damit einhergehende Abwahl des ehemaligen Präsident Trump angegeben.
Grundsätzlich sind die USA für rund zwei Drittel (67%) der Österreicherinnen und Österreicher von Bedeutung, mindestens einmal pro Monat beschäftig man sich aktiv mit den USA.
Die US-Wirtschaft wird überwiegend digital (72%), risikobereit (62%), innovativ (58%) und unternehmensfreundlich (45%) wahrgenommen. Ungefähr die Hälfte der Befragten (51%) hält den Einfluss der USA auf Österreichs Wirtschaft für wichtig, drei Viertel (75%) sehen einen hohen Einfluss der USA auf die Weltwirtschaft.
Den Beitrag der USA zur Bekämpfung der globalen Klimakrise sehen ein Großteil als gering an.
Bei der Frage der Bedeutung der USA für den Tourismus in Österreich halten sich die Antworten die Waage (31% wichtig, 33% weniger wichtig, 37% teils-teils), dafür hält eine Mehrheit die Relevanz der US-Politik für Österreich für wichtig (41% wichtig, 17% weniger wichtig, 42% teils-teils).
Film (86%), Musik (75%) und Mode (51%) werden als die Kulturbereiche gesehen, wo der Einfluss der USA überdurchschnittlich ist.
Der Stellenwert des Sports in den USA (35% sehr hoch) wird seitens der Befragten als höher eingeschätzt als in Österreich (28% sehr hoch).
“Die Bedeutung der USA wird von der österreichischen Bevölkerung sehr mannigfaltig wahrgenommen und prägt uns politisch, wirtschaftlich aber auch sportlich und kulturell.“, meint Philipp Bodzenta, Präsident der ÖAG, die sich zur Aufgabe gemacht hat, diese bilaterale Länderbeziehung zu stärken. „Neben den vielen meist positiven qualitativen Erfahrungen, die wir im Austausch mit den USA erleben, haben wir jetzt auch erstmals eine quantitative Darstellung der Wahrnehmung aus österreichischer Sicht.“
Die ÖAG, die am 6. Jänner 1946 mit der Aufgabe der Verteilung der Carepakete ins Leben gerufen wurde, hat heute das Motto „building bridges“
„Diesen Brückenbau zwischen den Ländern ermöglichen wir durch diverse Aktivitäten wie z.B. Veranstaltungen und Informationen zu unterschiedlichen Schwerpunkthemen, die speziell in Pandemiezeiten stark auf der digitalen Ebene stattgefunden haben. Wir freuen uns, damit allen USA-interessierten Personen und Unternehmen eine Plattform und ein Netzwerk anbieten zu können.“ ergänzt ÖAG-Generalsekretär Rainer Newald.
Für die gegenständliche Umfrage ist der Jahresbeginn ein guter Anker für eine laufende Messung, die ab nun regelmäßig durchgeführt wird.
MAG. RAINER NEWALD
Generalsekretär
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Tel. +436642827608
rainer.newald@oag.at
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