Weitere „dokFilm“-Premiere zum Weltfrauentag: „Meryl Streep – Die unverstellte Göttin“

Am 13. März um 23.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Hollywoodstar Meryl Streep fesselt mit einer unglaublichen Bandbreite an schauspielerischem Können. Ob in Thriller, Psychodrama, Komödie oder Musical – sie zählt zu den vielseitigsten und erfolgreichsten Frauenpersönlichkeiten der Filmgeschichte und gilt auch im Alter von 72 noch als Superstar. Ihre schauspielerischen Leistungen bescherten ihr zahlreiche Auszeichnungen und machten sie damit zur vielfachen Rekordhalterin:
21 Oscar-Nominierungen, von denen sie drei in goldene Statuetten umwandelte, neun Golden Globes, zwei Auszeichnungen beim BAFTA-Award, der Ehren-Bär von Berlin und zahlreiche weitere internationale Preise zeugen von ihren künstlerischen Qualitäten. Doch: Mit Superlativen kommt man dem Phänomen Meryl Streep nicht bei. Es ist ihre Kompromisslosigkeit, ihre Kunst, sich jede Rolle ganz und gar einzuverleiben. Mit der Dokumentation „Meryl Streep – Die unverstellte Göttin“, die als „dokFilm“-Premiere anlässlich des Weltfrauentags (Details zum ORF-Schwerpunkt unter presse.ORF.at) am Sonntag, dem 13. März 2022, um 23.05 Uhr in ORF 2 zu sehen ist, zeichnet Filmemacher Charles-Antoine de Rouvre das Porträt einer Frau, die vor wie hinter der Kamera zu ihren Prinzipien steht.

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Es gab eine Zeit, da Meryl Streep am Broadway in der Nachmittags- und Abendvorstellung in völlig konträren Rollen besetzt war und doch restlos überzeugte. Lange sah sie sich übrigens als reine Theaterschauspielerin und trat nur zögerlich vor die Kamera. Ihre erste größere Filmrolle im Vietnam-Drama „Die durch die Hölle gehen“ (1978) an der Seite von Robert De Niro nahm sie nur an, weil ihr damaliger Lebenspartner John Cazale, schon schwer an Krebs erkrankt, ebenfalls mitspielte und sie die Zeit an seiner Seite auskosten wollte. Der Film brachte ihr gleich eine Oscar-Nominierung. „Jenseits von Afrika“ (1985), einer von Streeps und Robert Redfords größten Erfolgen, holte sieben Oscars. Als älteres Liebespaar in „Die Brücken am Fluss“ (1995) brach sie mit Clint Eastwood einige Tabus.

Bei all dem Ruhm bewahrte Meryl Streep jedoch stets Bodenständigkeit und kämpferische Offenheit. 2014 verlieh ihr der damalige US-Präsident Barack Obama die Freiheitsmedaille, eine der höchsten zivilen Auszeichnungen der USA. Kurz vor der Vereidigung von Donald Trump 2017 gab sich die Feministin auf der Golden-Globe-Bühne mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für Toleranz und Pressefreiheit ungewöhnlich kämpferisch. Trump twitterte daraufhin verärgert, Streep sei eine der „überbewertetsten“ Schauspielerinnen.

Wie kaum ein anderer Star schafft es Meryl Streep, die seit mehr als 40 Jahren mit dem Bildhauer Don Gummer verheiratet ist und in New York und Connecticut lebt, sehr gut, ihr Privatleben von den Schlagzeilen der Skandalblätter fernzuhalten.

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