„Notbremse bei Energie und Treibstoffe ziehen!“

Thomas Rasch (FCG): „Für die grüne Bundesministerin Leonore Gewessler, zuständig auch für Energie und Mobilität, ist es jetzt wirklich Zeit zu handeln. Und zwar augenblicklich!“

Wien (OTS) – „Mit den Preissteigerungen bei Gas, Strom und Treibstoffen kann es so es einfach nicht weiter gehen. Ministerin Leonore Gewessler, zuständig nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für Energie und Mobilität, hätte schon seit Jahren einen erhöhten Handlungsbedarf. Sie verschließen aber immer die Augen, wenn es um die Sorgen und Probleme der Bevölkerung geht, weil der Staat ja an den Preiserhöhungen steuerlich kräftig mitkassieren. Und zwar schon lange vor der jetzigen Preisexplosion durch die Ukraine-Krise“, kritisiert der Wiener FCG-Vorsitzende Thomas Rasch.

Appell an die Erdölindustrie

Das Kilometergeld und die Pendlerpauschale wurden zuletzt 2008 erhöht. In den 14 Jahren danach ist der Verbraucherpreisindex um stolze 28,4 Prozent gestiegen. Und zwar ohne Berücksichtigung der aktuellen Preisexplosionen von bis zu 30 Prozent! Thomas Rasch appelliert auch eindringlich an die internationalen „Erdölindustrie“, die Ölpreise doch zu senken, um die Solidarität der Weltgemeinschaft gegen den Krieg von Putin zu untermauern.

Steuersenkung jetzt!

Thomas Rasch fordert eine sofortige Erhöhung des Kilometergeldes von 0,42 Euro auf mindestens 0,55 Euro pro Kilometer und eine Erhöhung der Pendlerpauschale und des Pendlereuros um 50 Prozent sowie eine vorübergehende Halbierung der Mehrwertsteuer auf Benzin, Diesel und Heizöl. Rasch: „Es wäre durchaus auch angebracht, die Mineralölsteuer von derzeit rund 48,2 Cent auf jeden Liter Treibstoff und die kommende CO2-Bepreisung zumindest vorübergehend auszusetzen.“

Steuer sofort senken

Der Wiener FCG-Chef Thomas Rasch dazu: „Wegen der exorbitanten Preissteigerungen haben immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ernsthaft Probleme ihr bisheriges Leben finanzieren zu können. Sie können immer öfter ihre Miete, ihre Strom- und Gasrechnungen nicht mehr zahlen und als Pendler nicht mehr mit ihrem Auto auf den Arbeitsplatz gelangen. Für die grüne Bundesministerin Leonore Gewessler, zuständig auch für Energie und Mobilität, ist es jetzt wirklich Zeit zu handeln. Und zwar augenblicklich!“

Fraktion christlicher Gewerkschafter Wien
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FCG-Landesgeschäftsführer
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