SPÖ-Kucher zu Rauch: Corona-Zickzack-Kurs der Bundesregierung unerträglich

Neuer Gesundheitsminister muss sich bei Corona gegen ÖVP durchsetzen – Kucher: „Nehammer kann Krise nicht“ – SPÖ fordert Plan für Herbst

Wien (OTS/SK) – Die heutigen Aussagen des grünen Gesundheitsministers Rauch im Interview im Ö1-„Mittagsjournal“ zeigen für SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher einmal mehr: „Türkis-Grün hat das Corona-Pandemiemanagement schlicht und ergreifend aufgegeben. Dass mitten in einer Corona-Welle mit immer neuen Negativ-Rekorden an Neuinfektionen nahezu alle Schutzmaßnahmen aufgegeben wurden, ist verantwortungslos. Sogar die Expert*innen wurden– zumindest haben Medienberichte den Eindruck erweckt – massiv unter Druck gesetzt und ihre Arbeit in Mitleidenschaft gezogen, als diese drauf und dran waren, die Wiedereinführung von Corona-Schutzmaßnahmen zu empfehlen. Das ist alles andere als faktenbasiertes Handeln in dieser Pandemie.“ Kucher fordert: „Die Regierung muss das Pandemie-Management endlich auf sichere Beine stellen!“ Besonders zuversichtlich ist der SPÖ-Gesundheitssprecher allerdings nicht. Morgen vor zwei Jahren wurde der erste Lockdown von der Bundesregierung angekündigt, „seitdem fährt die Bundesregierung einen unerträglichen Corona-Zickzack-Kurs und macht einen Fehler nach dem anderen, gern auch den gleichen mehrmals“. ****

Klar sei, dass sich Grünen-Chef Kogler hinter seinen neuen Gesundheitsminister stellen muss – „und Gesundheitsminister Rauch muss sich im Management der Gesundheitskrise Corona gegenüber der ÖVP und Nehammer endlich durchsetzen, schließlich ist er der Chef im Gesundheitsressort!“ Denn für den SPÖ-Gesundheitssprecher steht fest:
„Nehammer kann Krise nicht, das hat er schon laufend unter Beweis gestellt.“ Nicht nur jetzt handle Nehammer völlig verantwortungslos, auch für den Herbst gebe es noch keinen Plan, um der zu erwartenden nächsten Welle zu begegnen. „Davor könnte uns nur eine Impfrate von 90 Prozent schützen. Davon sind wir weit entfernt. Und die Regierung unternimmt auch nichts, um die Menschen davon zu überzeugen, wie wichtig die Impfung ist. Weder gibt es positive Impfanreize noch sind geeignete Kampagnen am Laufen.“ (Schluss) bj

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