
Hammer begrüßt Verlängerung der Dienstfreistellung für Risikogruppen
Gesundheitsschutz von Erwerbstätigen mit Vorerkrankungen wird in Zeiten der Pandemie weiter sichergestellt
Wien (OTS) – Nach wie vor ist das Risiko, sich mit Omikron anzustecken, sehr hoch. So wurden in den vergangenen 24 Stunden 41.607 Neuinfektionen registriert. Die Verlängerung der Dienstfreistellung für Risikogruppen, die ursprünglich mit Ende März 2022 ausgelaufen wäre, um weitere zwei Monate bis Ende Mai 2022 ist daher eine wichtige Maßnahme zum Schutz von besonders vulnerablen Beschäftigten, begrüßte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Michael Hammer die gemeinsame Verordnung des Arbeits- und Gesundheitsministeriums. Die aktuell gültige Verordnung basiert auf einer im Dezember beschlossenen neuen gesetzlichen Regelung für Risikogruppen, die stärker auf den Impffortschritt in der Bevölkerung eingeht. So können Personen freigestellt werden, die trotz Impfung schwere Verläufe zu befürchten haben oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.
„Auch wenn die Impfung oft schwere Krankheitsverläufe verhindert, so muss das nicht für Angehörige von Risikogruppen gelten“, begründet Hammer diese Maßnahme.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können dabei eine Überprüfung des Risiko-Attests vom Dienstnehmer verlangen und sind verpflichtet, in erster Linie die Möglichkeit von Homeoffice oder anderen Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz zu prüfen. Falls keinerlei Schutzvorkehrungen am Arbeitsplatz möglich sind oder Homeoffice nicht praktikabel ist, können die betroffenen Beschäftigten freigestellt werden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhalten dann wie auch schon bisher die Entgeltkosten für die Freistellung zu 100 Prozent rückerstattet, fasst der Mandatar die Bestimmungen zusammen. (Schluss)
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