
SPÖ-Kucher: „Rauch und Polaschek müssen das unwürdige Schauspiel am Rücken der Kinder an den Schulen beenden“
Schulbetrieb ähnlich wie Krankenhäuser vor dem Kollaps, ein weiteres Auf-, Ab- und Zuschieben von Verantwortung fatal
Wien (OTS/SK) – „Wofür haben wir eine Bundesregierung, wenn niemand mehr seine Arbeit macht?“, ärgert sich SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher mit deutlichen Worten über das öffentlich ausgetragene Hin und Her zwischen Bildungsminister Polaschek und Gesundheitsminister Rauch. „Rauch und Polaschek müssen das unwürdige Schauspiel am Rücken der Kinder, deren Eltern und des gesamten Lehrpersonals an den Schulen dringend beenden“, so Kucher weiter und argumentiert, dass ein Zuwarten in einer solch angespannten Situation nicht mehr möglich sei. ****
Zur Erinnerung: Polaschek selbst hat in der vergangenen ORF-Pressestunde die Zahlen von rund 20.000 infizierten Schüler*innen und 1.200 geschlossenen Klassen genannt, zu denen auch noch zahlreiche Personalausfälle kommen würden, die einen Schulunterricht vielerorts längst schon nicht mehr möglich machten, aber auch der bloße Schulbetrieb stehe angesichts dessen vor dem Kollaps. „Wenn sogar Landeshauptmann Stelzer, dessen Landtagswahl beim letzten Mal als Begründung für die Regierung diente, trotz aller Warnungen nichts zu tun, der Meinung ist, dass das so nicht mehr weitergeht, dann müsste das allen Beteiligten Weckruf genug sein“, weist Kucher auf die absurde Gesamtsituation hin und fasst sie wie folgt zusammen:
„Die Koalitionsparteien schieben sich medial die Verantwortung gegenseitig zu und die ÖVP beginnt einen innerparteilichen Streit und das am Höhepunkt der Infektionen seit zwei Jahren.“ (Schluss) lp
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