SPÖ-Kucher ad Medizinmarktaufsicht: „Schaden für Republik und den Steuerzahler ist bereits angerichtet“

Ignoranz gegenüber Warnungen der SPÖ wird nun womöglich in Rechtsstreit zu Lasten der österreichischen Steuerzahler enden

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher befürchtet, dass das heute bekanntgewordene Einschreiten des dritten grünen Gesundheitsministers aufgrund der Tatenlosigkeit seines grünen Vorgängers so spät kommt, dass der Schaden längst angerichtet ist. „Es ist zu begrüßen, dass der Minister Monate nach den Warnungen der SPÖ nun einräumt, dass die Bestellung der Medizinmarktaufsicht just mit einer ehemaligen Pharmalobbyistin ein katastrophaler Fehler war. Der Schaden ist mittlerweile aber angerichtet. Die Kosten wird jetzt der österreichische Steuerzahler tragen müssen, nur weil ‚unsere‘ Minister ihren Job immer seltener machen wollen“, ärgert sich Kucher und erinnert daran, dass man verhindern hätte können, dass es so weit kommt.

Nach dem Bericht des Ö1-Morgenjournals vom 02. April dürfte der Vertrag nämlich längst unterzeichnet sein. Alle rechnen nun mit einer Anfechtung der Auflösung des Dienstverhältnisses. Damit sind nicht nur bereits Kosten entstanden, sondern es drohen auch noch weitere, erklärt Kucher. Er will von Bundesminister Rauch wissen: „Wie hoch ist der grüne angerichtete Gesamtschaden für die Republik in dieser Causa?“ Es sei ein weiterer tragischer Akt in der gesamten Pannen-, Pech- und Pleitenperformance der gesamten Bundesregierung, so Kucher abschließend. (Schluss) ar

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