
Hammer/Grüne: Bürgermeister Ludwig begeht historischen Fehler, indem er die Räumung des Klimacamps erzwingt
Mehr Klimaschutz und weniger Abgase für Wien
Wien (OTS) – „Nicht alles, was in der Vergangenheit geplant wurde, ist heute noch vernünftig. Das gilt vor allem für die Wiener Stadtautobahn. Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig hält wider besseren Wissens am klimafeindlichen Projekt seiner Stadtautobahn fest. Damit erzwingt er jetzt auch die Räumung des zweiten Klimacamps. Das wird sich als historischer Fehler erweisen“, sagt der Klimaschutzssprecher der Grünen, Lukas Hammer.
„Einmal mehr läge es in den Händen des Wiener Bürgermeisters eine Entscheidung für den Klimaschutz und die nächsten Generationen zu treffen. Es liegt in seiner Verantwortung, vom klimaschädlichen und verkehrspolitischen nicht notwendigen Projekt der Stadtautobahn abzusehen. Wien und Österreich brauchen 2022 weniger Abgase und mehr Klimaschutz“, sagt Hammer. Die Räumung auch des zweiten Klimacamps ergibt sich aus der uneinsichtigen Haltung Ludwigs und seiner Stadtregierung. Die ASFINAG ist zur Herstellung des Anschlusses zur Autobahn A23 vertraglich verpflichtet und muss dieser Aufforderung der Stadt Wien nachkommen. Die Stadt könnte das absagen.
„Die Jugendlichen der Klimabewegung sprechen der Stadtregierung eine Warnung aus. Ludwigs uneinsichtige Haltung erzwingt die Räumung des Klimacamps. Das ist unterlassene Hilfeleistung gegenüber den kommenden Generationen. Nachdem die Evaluierung der Autobahnprojekte zu einer Absage der Lobauautobahn geführt hat, soll auch Bürgermeister Ludwig seine Stadtautobahn überdenken. Was einem Naturschutzgebiet wie der Lobau schadet, schadet auch den Wienerinnen und Wienern“, sagt Lukas Hammer abschließend.
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