
Wölbitsch/Zierfuß ad Missbrauch-Kindergarten: Weitere Schritte müssen nun folgen
Vollumfängliche Aufklärung ist zu gewährleisten – Maßnahmenbündel muss umgesetzt werden – Entschuldigung weiterhin ausständig
Wien (OTS) – „Die Absetzung der Leiterin der MA10 war längst überfällig. Doch dies kann sicher nicht das Ende der zu ergreifenden Maßnahmen sein. Es müssen daher nun schleunigst weitere Schritte seitens des verantwortlichen Stadtrats Wiederkehr gesetzt werden. Die Zeit der schönen Worte und Ankündigungen muss nun endlich vorbei sein“, so Klubobmann Markus Wölbitsch und Bildungssprecher Harald Zierfuß angesichts der aktuellen Ereignisse.
Die Wiener Volkspartei habe von Anfang an gefordert, dass es für eine umfassende Aufklärung der Verantwortlichkeiten unumgänglich sei, die Leitung der MA10 zu suspendieren. Stadtrat Wiederkehr sei dem nun nachgekommen, da es offensichtlich „unterschiedliche Auffassungen“ in Sachen Krisenmanagement gegeben habe.
Das heute bekannt gewordene „pädagogische Fehlverhalten“ eines weiteren Pädagogen am selben Standort zeige zudem den akuten Handlungsbedarf einmal mehr in drastischer Weise auf. „Neben der vollumfänglichen Aufklärung des vorliegenden Falls, einhergehend mit der Klärung der politischen Verantwortung, ist ein Maßnahmenbündel zwingend erforderlich, damit sich derart schreckliche Fälle nicht mehr wiederholen können“, so Zierfuß.
In diesem Zusammenhang sei eine durchdachte Standardisierung der Elterninformation unumgänglich. Zusätzlich sei ein Kinderschutzkonzept notwendig, das seinen Namen auch verdient sowie die Etablierung einer Ombudsstelle, die für den jeweiligen Träger frei wählbar und von der Stadt zu finanzieren ist. Darüber hinaus wäre auch eine offizielle Entschuldigung mehr als angebracht, die bis dato unverständlicherweise unterblieben ist.
„Die Eltern fühlen sich weiterhin mit ihren Sorgen alleine gelassen. Stadtrat Wiederkehr muss daher seine politische Verantwortung wahrnehmen und die geforderten Maßnahmen aufgreifen. Das Kindeswohl darf in den Kindergärten der Stadt Wien nicht weiter gefährdet werden“, so Wölbitsch und Zierfuß abschließend.
Die Wiener Volkspartei
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