Hörl: Wir stärken die Tourismusbranche in Österreich nach der Coronakrise

ÖVP-Tourismussprecher: Gewerbliche Tourismusförderung trägt dazu bei

Wien (OTS) – Mit großer Freude haben wir die neue Staatssekretärin für Tourismus, Susanne Kraus-Winkler, heute in der Sitzung des Tourismusausschusses begrüßt. Kraus-Winkler ist eine Frau mit herausragender Erfahrung und Expertise. Sie kommt aus der Branche, sie kennt die Branche und sie versteht die Branche. Das ist ein großer Vorteil für die Bewältigung der großen Aufgaben, die – bedingt durch die Coronapandemie einerseits und den Fachkräftemangel im Tourismus andererseits – vor uns liegen, erklärte ÖVP-Tourismussprecher Abg. Franz Hörl heute, Mittwoch, nach der Sitzung des Tourismusausschusses.

Die Neuausrichtung der gewerblichen Tourismusförderung ist im Regierungsprogramm und im „Masterplan für Tourismus“ verankert. Schwerpunkte sind die Stärkung von familien- und inhabergeführten Betrieben, die Schaffung von Anreizen zur Eigenkapitalbildung sowie die Ausrichtung der neuen Richtlinien auf eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Tourismuswirtschaft. Die gewerbliche Tourismusförderung soll mit diesen Schwerpunkten dazu beitragen, dass die Branche nach der Covid-19-Krise für die Zukunft gestärkt werden kann, erläutert Hörl.

„In den letzten beiden Jahren ging es voranging darum, Unternehmen und Mitarbeiter gut durch die Krise zu führen. Jetzt gilt es, den Blick in die Zukunft zu richten und mit den vorhandenen Fördermitteln tourismuspolitische Akzente für einen starken Wirtschaftsstandort zu setzen. In diesem Sinne unterstützen wir das Ziel, Österreich zu einer der nachhaltigsten Tourismusdestinationen der Welt zu machen. Mit treffsicheren Maßnahmen wird die Förderung dazu beitragen, Unternehmen auf diesem Weg bestmöglich zu unterstützen und einzubinden“, betonte Hörl weiter.

Die größten Sorgen bereitet den Touristikern in Wirtschaft und Politik natürlich das Fehlen von Arbeitskräften und Fachkräften. „Hier müssen wir gemeinsam ansetzen, um den Tourismus am Laufen zu halten und den Menschen die Arbeit im Tourismus schmackhaft zu machen“, sagt Hörl. „Viele haben sich in der Branche umorientiert oder sind in ihren Heimatländern geblieben, weil sie dort andere Jobs gefunden haben. Manche Gastrobetriebe mussten aufgrund des Mitarbeitermangels ihre Öffnungszeiten verkürzen oder einen zusätzlichen Schließtag einführen. Die Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte wird hier entscheidende Verbesserungen bringen, ist Hörl überzeugt. „Kurzfristig muss es jedoch als Soforthilfe für die prekäre Situation an fehlenden Mitarbeiter/innen auch zu einer Öffnung des Saisonnierskontingents kommen, um den Betrieben und vor allem den verbliebenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Hilfe und Entlastung zu bringen.“

„Durch Änderungen im Ausländerbeschäftigungsgesetz und Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz wird der Zugang zum Arbeitsmarkt für Arbeitskräfte aus Drittstaaten erleichtert sowie das Zulassungsverfahren durch Digitalisierung vereinfacht und beschleunigt.“ So soll die Attraktivität des Arbeitsstandortes Österreich für Hochqualifizierte in den Zielländern erhöht und eine Fachkräfteoffensive für Österreichs Unternehmen umgesetzt​ werden. (Schluss)

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