Zum 80. Geburtstag: „dokFilm“-Premiere „Ute Bock Superstar“ am 26. Juni

Houchang Allahyaris filmisches Denkmal für legendäre Flüchtlingshelferin und Menschenrechtsaktivistin – um 23.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Auch vier Jahre nach ihrem Ableben wird sie wie ein Popstar der Menschlichkeit gefeiert: Die 2018 verstorbene legendäre Flüchtlingshelferin und Menschenrechtsaktivistin Ute Bock wäre am 27. Juni 2022 80 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass zeigt der ORF-„dokFilm“ am Sonntag, dem 26. Juni 2022, um 23.05 Uhr in ORF 2 als TV-Premiere den Kinodokumentarfilm „Ute Bock Superstar“ von Houchang Allahyari. Die vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Produktion setzt der unermüdlichen Kämpferin für eine menschlichere Welt ein sehr persönliches Denkmal, das nicht nur über eine einzigartige Frau, sondern auch viel über Humanismus an sich erzählt.

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Nach wie vor wird Ute Bock als Symbol der Menschlichkeit gefeiert, ihre gesellschaftliche Wirkung ist ungebrochen. Drehbuchautor und Regisseur Houchang Allahyari hat mit der 2018 nach ihrem Ableben entstandenen Doku „Ute Bock Superstar“ den bisher dritten Film über seine ungewöhnliche Schwägerin produziert. Ein Lichtermeer und eine Ansprache von Bundespräsident Van der Bellen vor der Wiener Hofburg im Februar 2018 in Gedenken an die kompromisslose Kämpferin zeugen davon, wie viel Respekt und Anerkennung der legendären gebürtigen Oberösterreicherin gezollt wird. Der Film zeigt zahllose Statements bekannter Persönlichkeiten, Erinnerungen von Betroffenen, Eindrücke von Jugendlichen, mit denen Ute Bock gearbeitet hat, und immer wieder die Protagonistin selbst – bei der Arbeit, bei öffentlichen Auftritten, im Dialog mit Hilfesuchenden und in ganz privaten, persönlichen Situationen ihres Lebens. Dabei verschweigt sie auch nicht die Beziehung zu ihrem Vater, der nicht nur überzeugter Nationalsozialist, sondern sogar ein Jugendfreund Adolf Hitlers war.

Auf Flimmit (flimmit.at) findet sich mit „Die verrückte Welt der Ute Bock“ eine weitere Biografie der unermüdlichen Flüchtlingshelferin. Ute Bock trifft in diesem Film auf Kabarett- und Filmgrößen wie Roland Düringer, Josef Hader, Karl Markovics, Dolores Schmidinger u. v. m.

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