Glühwürmchen leuchten, bis es funkt

Wer Glühwürmchen sieht, kann den Beobachtungsort auf der Website von DIE UMWELTBERATUNG melden.

Wien (OTS) – Sie sind wieder da! Kleine leuchtende Insekten, die über Wiesen und Büsche gaukeln und damit die Zeit der kürzesten Nächte und längsten Tage markieren. Ihr Leuchten zeigt, dass sie auf Partner*innensuche sind. Und sie leuchten nur in naturbelassenen Landschaften und biologisch bewirtschafteten Gärten. DIE UMWELTBERATUNG sammelt die Meldungen von Glühwürmchenbeobachtungen schon seit vielen Jahren:
[www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-meldung]
(http://www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-meldung)

An lauen Sommerabenden können Glühwürmchen-Männchen auf der Suche nach paarungswilligen Weibchen beobachtet werden. Letztere fliegen nämlich nicht, sondern sitzen mit leuchtendem Hinterteil auf hohen Grashalmen und warten auf einen Partner. Und auch wenn der Name verwirrt: Glühwürmchen sind tatsächlich Käfer, die in ihrem Hinterleib mit Hilfe sogenannter Leuchtzellen das für die Partner*innensuche so wichtige Licht erzeugen können. „Glühwürmchen sind ein besonders romantisches Merkmal naturnaher Lebensräume. Deshalb freut sich DIE UMWELTBERATUNG über jeden einzelnen gemeldeten Standort“, erklärt Katharina Foglar-Deinhardstein von DIE UMWELTBERATUNG.

Glühwürmchen bitte melden!

Die Leuchtkäfer können bei günstigen Bedingungen vor allem im Juni und Juli und bis in den August hinein beobachtet werden. Die erste Glühwürmchen-Meldung des heurigen Jahres erreichte DIE UMWELTBERATUNG bereits am 22. Mai. Die gemeldeten Leuchtkäfer-Sichtungen werden auf [www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-blinkkarte]
(http://www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-blinkkarte) in einer
Liste genannt. Meldungen aus dem Wiener Raum sind in der Glühwürmchenkarte des Umweltgut-Themenstadtplans der Stadt Wien zu sehen: [www.wien.gv.at/umweltschutz/umweltgut/kartierungen.html]
(http://www.wien.gv.at/umweltschutz/umweltgut/kartierungen.html)

Achtung vor zu vielen künstlichen Lichtquellen im Garten!

Die praktischen Solarlampen aus dem Gartencenter, die beleuchteten Hausfassaden und Gartenwege schaden den Glühwürmchen: Denn künstliche Lichtquellen irritieren die männlichen Glühwürmchen auf der Suche nach ihrer Partnerin, für viele wird die hübsche Gartenlampe zur Todesfalle. Daher empfiehlt DIE UMWELTBERATUNG, den Garten so wenig wie möglich zu beleuchten und mit Bewegungsmeldern die Beleuchtungszeit kurz zu halten.

Glühwürmchen als Bioindikatoren

Natürlich sind sie nett anzusehen, aber warum interessieren sich so viele Menschen für die Leuchtkäfer-Sichtungen? Glühwürmchen bevorzugen für ihre Entwicklung magere, artenreiche und vielfältig strukturierte Lebensräume, die ohne mineralische Dünger bewirtschaftet werden und frei von Pestiziden sind. Genau solche Lebensräume sind auch für viele andere, oftmals bedrohte Tier- und Pflanzenarten wichtig und daher schützenswert. Übrigens: als anerkannte Schneckenjäger leiden auch die Glühwürmchen unter dem übermäßigen Einsatz von Schneckenkorn!

Riesige Modelle der kleinen Glühwürmchen

Wer sich diese interessanten Tiere genauer ansehen möchte, kann die Sonderausstellung „Wildnis Stadt“ im Landesmuseum Niederösterreich besuchen. In der interaktiven Ausstellung befinden sich unter anderem die Modelle eines Männchens und eines Weibchens des Kleinen Glühwürmchens (Lamprohiza splendidula). Die Ausstellung zeigt unter anderem auch Fotos des Umweltberaters Björn Schoas.

Information

Glühwürmchenbeobachtungen können ganz einfach auf der Website von DIE UMWELTBERATUNG eingegeben werden:
[www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-meldung]
(http://www.umweltberatung.at/gluehwuermchen-meldung)

Viel Wissenswertes zu diesen faszinierenden Tieren bietet DIE UMWELTBERATUNG auf [www.umweltberatung.at/gluehwuermchen]
(http://www.umweltberatung.at/gluehwuermchen)

Themenstadtplan Umweltgut der Stadt Wien mit Glühwürmchenkarte:
[www.wien.gv.at/umweltschutz/umweltgut/kartierungen.html]
(http://www.wien.gv.at/umweltschutz/umweltgut/kartierungen.html)

Tipps für mehr Artenvielfalt im eigenen Garten bietet die Broschüre „Naturnische Hausgarten“:
[www.umweltberatung.at/natur-nische-hausgarten]
(http://www.umweltberatung.at/natur-nische-hausgarten)

Infos zur Sonderausstellung „Wildnis Stadt“ im Landesmuseum Niederösterreich auf: [https://bit.ly/39V2TQB] (https://bit.ly/39V2TQB)

Individuelle Beratung zum naturnahen Gärtnern bietet DIE UMWELTBERATUNG an ihrer Hotline unter 01 803 32 32.

DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien − Umweltschutz.

DIE UMWELTBERATUNG, DIin Sabine Seidl
Tel. 01 803 32 32-72, mobil 0699 189 174 65
sabine.seidl@umweltberatung.at www.umweltberatung.at

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