
Wirtschaftskammer jederzeit gesprächsbereit
WK-Präsident Nemeth: „Wir sind und bleiben die Vertreter der Wirtschaft.“
Eisenstadt (OTS) – Die Wirtschaftskammer Burgenland vertritt die Interessen der Wirtschaft auf Basis von inhaltlichen Programmen und Beschlüssen. Die wiederkehrenden parteipolitischen Reflexe, die Interessenvertretung der Wirtschaftskammer wäre rein parteipolitisch motiviert, führen geradewegs in die Sackgasse. Faktum ist hingegen, dass zahlreiche Anträge in der Wirtschaftskammer über die Fraktionsgrenzen hinweg beschlossen werden. Die Kritik an einzelnen Landesgesellschaften, die plötzlich auf den freien Markt drängen, fußt auf eine konkrete Agenda, die in einem breiten Prozess auf Basis von Mitgliederumfragen, der Aufarbeitung in zwei Konferenzen und als Ergebnis im Wirtschaftsparlament, der Vollversammlung der Kammer, am 18. Mai 2022 vorgelegt wurde.
WK-Präsident Nemeth: Gesprächsbereitschaft immer gegeben!
Es ist eine erfolgreiche Tradition, dass wesentliche Fragen unter Einbindung der Sozialpartner diskutiert werden. Wenn man die Sozialpartner und die Branchenvertreter nicht einbindet, dann dürfe man bitte nicht überrascht sein, wenn etwa Wirtschaftskammer oder Arbeiterkammer ihre Vorschläge auch öffentlich kundtun und ihre Kritik medial vorbringen. „Es ist unser gesetzlicher Auftrag, die Privatwirtschaft und damit die Mitglieder der Wirtschaftskammer, das sind immerhin 20.000 im Burgenland, zu vertreten.“, so der Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland, Peter Nemeth: „Eine Einbindung unserer Vorschläge und Ideen ist immer Entscheidung der Politik, wir waren und sind als Sozialpartner und Branchenvertreter jedenfalls immer gesprächsbereit.“
WK-Gastronomieobmann Matthias Mirth: Fairness-Forderung der Landesholding bitte auch selbst umsetzen!
Der Geschäftsführer der Burgenland Holding hat in einem Interview zu einer Versachlichung der Diskussion aufgerufen und im Hinblick auf die Kantine der Wirtschaftskammer in Eisenstadt ‚Fairness‘ eingemahnt, weil diese von einer GmbH im Bundeseigentum betrieben werde.
Die Wirtschaftskammer bestätigt das und weist gleichzeitig darauf hin, dass der Vertrag mit dem Betreiber ohnedies am 31.Dezember 2022 ausläuft und der Betrieb privat vergeben wird. Dazu der Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Burgenland, Matthias Mirth: „Ich bitte nun die Landesholding ihrerseits die Fairness einzuhalten und den burgenländischen Wirtinnen und Wirten zu versichern, dass die Landesküche ihnen nicht das Geschäft wegnehmen wird.“
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