FPÖ – Amesbauer: „ÖVP-Innenminister Karner besucht lieber die Formel 1 als Krisenherde an unseren Grenzen“

Wien (OTS) – „Monat für Monat steigen die Zahlen von aufgegriffenen illegalen Einwanderern im Grenzgebiet, ein Asylantragsrekord jagt den nächsten und die ohnehin massiv armutsgefährdeten Österreicher müssen tausende zusätzliche ‚Sozialtouristen‘ mit ihrem Steuergeld mitversorgen. Die Asylkrise ist eine verdeckte Krise, die sich aber langsam zu einem gesellschaftlichen Pulverfass entwickeln wird. Und ich vermisse jedwedes Konzept von ÖVP-Innenminister Karner, um der stetig steigenden illegalen Einwanderung Einhalt zu gebieten“, betonte heute FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Hannes Amesbauer.

„Wo sind die regelmäßigen Besuche bei den im Stich gelassenen Grenzbeamten, wo ist ein Gesamtkonzept, um der Asylkrise Einhalt zu gebieten? – die gibt es nicht. ÖVP-Innenminister Karner besucht lieber den Formel 1-Grand Prix in Spielberg, stolziert dort herum, macht Fotos mit Rennfahrern und lässt sich nebenbei über ‚Sicherheitsmaßnahmen‘ unterrichten, etwa ob die An- und Abreise der Fans reibungslos funktioniert. Das ist angesichts der offenen Grenzen und der damit sich verschlimmernden Sicherheitslage im ganzen Land blanker Hohn“, kritisierte Amesbauer.

„Dem Fass den Boden schlägt aber aus, dass sich der ÖVP-Innenminister bei seinem Formel 1-Besuch über die ‚Durchführung von Grenzkontrollen am Fliegerhorst Zeltweg‘ erkundigte, da es zur ‚Einreise von zahlreichen Privatjets‘ kam. Wo Promis und Vermögende mit ihren ‚klimafreundlichen‘ Privatjets ankommen, ist Herr Karner offenbar sofort zur Stelle, möglicherweise um ein Foto zu ergattern, an den wahren Brennpunkten, wo illegale Einwanderer ungehindert nach Österreich einsickern, vermisst man aber sowohl ihn in Person als auch jegliches Engagement. Ich unterbreite Innenminister Karner und der ÖVP daher einmal mehr den Vorschlag eines Asylstopp-Pakets, also einen sofortigen Asylstopp, tatsächlichen Grenzschutz inklusive baulicher Maßnahmen und De-Attraktivierungsmaßnahmen für den Asylstandort Österreich, und einen überparteilichen Schulterschluss, um diese Krise zu beenden“, so Amesbauer.

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