
Mahrer/Korosec ad Ärztemangel: Zurück an den Verhandlungstisch!
Auf Versorgungslücken in der Kinder- und Jugendheilkunde wurde seitens der Wiener Volkspartei bereits diesen April hingewiesen – Schulterschluss aller Beteiligten notwendig
Wien (OTS) – „Fakt ist: Es besteht eine enorme Versorgungslücke im Bereich der Kinder- und Jugendheilkunde in Wien. Daher ist ein Schulterschluss aller Beteiligten notwendig, um hier zu umfassenden und nachhaltigen Lösungen zu kommen“, so Landesparteiobmann Stadtrat Karl Mahrer und Gesundheitssprecherin Gemeinderätin Ingrid Korosec in Reaktion auf die gestrige Aussendung der Wiener Ärztekammer. So wurde seitens dieser verlautbart, dass die Stadt Wien bei Verhandlungen zur Verbesserung der Kinderversorgung blockiere und Gesundheitsstadtrat Hacker dadurch sämtliche Gespräche zurück an den Start befördere.
Engpass vor allem im Kassenbereich – Systemänderung erforderlich
Die Volkspartei habe bereits vor einigen Monaten darauf aufmerksam gemacht, dass ein Engpass vor allem bei Kinderärzten mit Kassenvertrag besteht. So gibt es aktuell in ganz Wien lediglich 76 Kinderärzte mit Kassenvertrag. Im Jahr 2010 waren es noch 91 Kinderärzte. Im selben Zeitraum sind die Wahlärzte in der Kinderheilkunde von 76 auf 135 angewachsen. Rund 60 Prozent aller unbesetzten Kassenstellen betreffen den Bereich der Kinder- und Jugendheilkunde.
„Ein veraltetes Honorarsystem, welches nicht an die heutigen Patientenwünsche angepasst ist und schlichtweg zu viel Bürokratie. Hier ist eine Systemänderung dringend erforderlich“, fordert Korosec. Eine mögliche Abhilfe würden auch Primärversorgungseinheiten, speziell für Kinder, darstellen. Aber leider stockt auch hier der Umsetzungsprozess.
Konstruktive Lösungen im Sinne aller müssen forciert werden
„Gesundheitsstadtrat Hacker und Bürgermeister Ludwig müssen im Sinne der gesundheitspolitischen Verantwortung ihren Beitrag zur Bewältigung dieses Problems leisten. Gegenseitige Schuldzuweisungen bringen uns in der Sache jedoch nicht weiter. An erster Stelle muss jedenfalls die Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener – und hier im Speziellen der Kinder – stehen. Daher zurück an den Verhandlungstisch, damit konstruktive Lösungen in Sinne aller auch möglich sind“, so Mahrer abschließend.
Die Wiener Volkspartei
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