„Am Schauplatz“ am 21. Juli in ORF 2: „Mit vollen Batterien“

Um 21.05 Uhr: eine Reportage über den Glaubensstreit um das Elektroauto

Wien (OTS) – Dem Elektroauto gehört die Zukunft. Darin sind sich die meisten Fachleute einig. Wie immer diese Zukunft dann auch aussehen wird. „Am Schauplatz“-Reporter Robert Gordon hat sich für die Reportage „Mit vollen Batterien“, zu sehen am Donnerstag, dem 21. Juli 2022, um 21.05 Uhr in ORF 2, umgehört und war bei E-Auto-Klubs und Bastlern, die ehemalige „Benziner“ zukunftsfit machen. Und er hat Menschen besucht, die elektrische Mobilität für einen schweren Fehler halten.

Laute Motoren und der Geruch nach Benzin. Wenn es nach den Anhängern der Elektromobilität geht, soll das schon bald Vergangenheit sein. Das Batterieauto läuft mit zunehmender Beschleunigung den Verbrennungsmotoren ihren Rang ab. Die aktuellen weltweiten Zulassungsstatistiken sind eindeutig. Dabei hatten Elektroautos mit Akku im Straßenverkehr schon einmal die Nase vorn.

Das ist hundert Jahre her, aber für Sonja und Konrad Metz, die am Stadtrand von Wien ein kleines E-Auto-Museum betreiben, war immer klar: Diese Zeit kommt wieder. Konrad Metz ist schon batteriebetrieben unterwegs gewesen, als die elektrischen Fahrzeuge noch ausgeschaut haben wie rollende Waschmaschinen. Aber erst seit der Amerikaner Elon Musk teure E-Autos bauen lässt, gilt elektrisch fahren als sexy. Der Kult um Tesla gleicht einer automobilen Religion.

Fast könnte man vergessen, aus welchem Grund wieder E-Autos gebaut werden: Sie sollen das Klima retten. Nur, können sie das? Nein, sagt der Verkehrsplaner Ulrich Leth. Wenn wir Verbrenner einfach durch Batteriefahrzeuge ersetzen, ist für die Welt fast nichts gewonnen. Neue Konzepte müssen her, Autos geteilt werden, Platz geschaffen für Radfahrer/innen, Fußgänger/innen und den öffentlichen Verkehr, dann wären E-Autos ein Element des Fortschritts.

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