
OMV: Kein Verständnis für skandalöse Millionenboni!
Neuordnung des Mineralölkonzerns und Übergewinnsteuer dringend notwendig
St. Pölten (OTS) – „Die heute bekannt gewordenen Millionen-Boni des OMV-Managements sind ein Skandal. Dass ein teilstaatlicher Konzern Millionen ausschüttet, während die Österreicherinnen und Österreicher nicht mehr wissen, wie sie die Gasrechnung bezahlen sollen, ist inakzeptabel. Diese Boni haben nichts mit irgendeiner Leistung zu tun. Weil Putin die Ukraine angegriffen hat, bekommen Öl- und Energiemanager nun Millionenboni. Weil die Preise so gestiegen sind und nicht weil sie irgendetwas geleistet haben. Das ist eine moralische Bankrotterklärung. Die Bundesregierung muss sofort einschreiten“, sagt Franz Schnabl, der Chef der SPÖ Niederösterreich.
„Die Übergewinne müssen sofort besteuert werden. Da die Boni nach Abzug der Steuern bezahlt werden, könnten diese unanständigen Boni-Zahlungen so sofort gestoppt werden. Mittelfristig braucht es aber auch eine Neuordnung der OMV. Nur mit einer staatlichen Mehrheit am Unternehmen kann die Versorgungssicherheit Österreichs und die Ökologisierung statt einer reinen Gewinnmaximierung in den Mittelpunkt des Handelns rücken“, sagt Schnabl.
SPÖ Niederösterreich
Sebastian Thumpser
Pressesprecher
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