WB-Egger und ÖAAB-Zarits: „ÖGK-Verstaatlichungsfantasien von Doskozil sind Gegenteil einer solidarischen Krankenversicherung“

Wien (OTS) – „Die Forderung vom burgenländischen Landesfürsten Doskozil nach Abschaffung der ÖGK zeugt von einem grundlegenden Mangel an Wirtschafts- und Solidaritätsverständnis“, resümiert WB-Generalsekretär und Abg. z. NR. Kurt Egger. Von den insgesamt 7,4 Millionen ÖGK-Versicherten befinden sich nur 3% im Burgenland. Das bedeutet, dass 7,4 Millionen Versicherte für die Risiken der 3% einstehen. Darüber hinaus wendet das Land Burgenland rund 107 Millionen pro Jahr für Spitalsfinanzierung auf – die Sozialversicherung hingegen rund 460 Millionen für den intra- und extramuralen Bereich.

„Durch seine Forderung die ÖGK abzuschaffen, entlarvt sich Doskozil als gesundheitspolitischer Geisterfahrer. Die ÖGK ist die tragende Säule des burgenländischen Gesundheitswesens. 7,4 Millionen Versicherte bilden einen bundesweiten Risikoausgleich. Diese gemeinsame Haftung ist das Fundament einer solidarischen Krankenversicherung“ so ÖAAB-Generalsekretär und Abg.z.NR Christoph Zarits.

„Die Selbstverwaltung der Sozialversicherung ist Ausdruck von Subsidiarität und Demokratie. Es ist mehr als irritierend, dass die sozialdemokratischen Gewerkschafter zu diesen burgenländischen Allmachtsfantasien bisher keine klare Haltung bezogen haben. Seit Jahren wird im Burgenland alles verstaatlicht was nicht niet- und nagelfest ist. Aber Doskozils Verstaatlichungsfantasien dürfen unter keinen Umständen auf Kosten der Versicherten ausgetragen werden“ so Egger und Zarits abschließend.

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