Korosec: „Pensionsanpassung alleine reicht nicht, wir brauchen ein „Pensionistenpaket“ gegen die Teuerung!“

Vorsitzende Seniorenrats-Präsidentin will volle Abgeltung der realen Inflation und Verschiebung des Berechnungszeitraumes für die Pensionsanpassung.

Wien (OTS) – „Für mich ist klar: Die Teuerung muss den Pensionistinnen und Pensionisten umfassend und vollständig abgegolten werden. Ebenso ist für mich klar, dass die gesetzliche Inflationsanpassung dafür nicht ausreichen wird. Meine Forderung und auch mein Anspruch bei den am Donnerstag startenden Verhandlungen mit dem Sozialminister: Wir brauchen ein umfangreiches „Pensionistenpaket“ gegen die Teuerung, das die reale Inflation abdecken muss!“, betont Ingrid Korosec, vorsitzende Seniorenratspräsidentin und Präsidentin des Seniorenbundes, im Vorfeld er ersten Gesprächsrunde mit Sozialminister Johannes Rauch. Korosecs Paket besteht aus vier Punkten:

1. Volle Inflationsanpassung: Diese steht allen Pensionistinnen und
Pensionisten gesetzlich zu und ist eine Wertsicherung der Pension.

2. Sonderzahlungen für niedrige Pensionen und besonders den
Mittelstand: Korosec fordert zusätzliche finanzielle Unterstützungen,
um niedrige Pensionen und besonders den Mittelstand zu entlasten.
Diese Pensionistengruppe trägt vorrangig zum Wirtschaftswachstum bei
und es ist wichtig, ihre Wirtschaftskraft zu erhalten. Diese
Sonderzahlungen sind abhängig von einer

3. Teuerungsbremse durch Maßnahmen der Regierung: Besonders bei
Gas-, Strom-, Benzin- und Mietkosten sind noch viele Fragen offen.
Die Seniorenbund-Präsidentin erwartet sich von der Bundesregierung
rasche Lösungen!

4. Neuer Berechnungszeitraum für gesetzliche Pensionsanpassung: „Die
gegenwärtige Krise hat uns deutlich die Schwächen aufgezeigt, die der
Berechnungszeitraum von August bis Juli für die Pensionsanpassung
hat. Daher erneue ich meine Forderung, diesen Zeitraum per
Gesetzesänderung um zwei Monate zu verschieben, nämlich von Oktober
bis September. Das bildet die reale Inflation besser ab und ist daher
fairer“, betont Korosec.

„Armut zu verhindern und die Kaufkraft der Seniorinnen und Senioren zu erhalten, ist mein oberstes Ziel, da werde ich auch nicht locker lassen!“, so die Seniorenbund-Präsidentin.

Für sie ist die dringend notwendige Unterstützung für die ältere Generation ist nicht nur gerecht und sozial, sondern auch nachhaltig, denn die Seniorinnen und Senioren sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

„Sie sind für ein Viertel des privaten Konsums (50 Milliarden Euro) verantwortlich und stützen vor allem die österreichische Wirtschaft. Jeder Euro für die ältere Generation ist also auch eine Investition in die österreichische Wirtschaftsleistung!“, so Korosec abschließend.

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Alexander Maurer
Pressesprecher
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